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Für wen eignet sich die Senioren-Unfallversicherung?

Welcher Anbieter ist gut, welcher schlecht? Worauf kommt es beim Kleingedruckten an?

Nicht jede Versicherung lohnt sich (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

Nicht jede Versicherung lohnt sich (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)

Eine Senioren-Unfallversicherung bietet sich vor allem für Alleinstehende an. Für sie kann es in der ersten Zeit nach einem Unfall schwierig werden, ohne Unterstützung Alltagsaufgaben zu bewältigen, zum Beispiel zu kochen oder einkaufen zu gehen.

Darauf weist die Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 6/2013) hin. Nach einem Unfall organisiert die Versicherung, dass Hilfsdienste wie die Malteser oder Johanniter dem Betroffenen bei der Hausarbeit oder der Körperpflege helfen.

Was muss die Versicherung bieten?

Senioren aber sollten bei der Übernahme der Kosten genau hinschauen. Denn steht in der Police, dass ein Hilfsdienst „vermittelt“ wird, bedeutet das oft, dass der Betroffene dafür selbst zahlen muss. Außerdem sollten die Anbieter die Leistungen für mindestens sechs Monate nach dem Unfall tragen.

Zu den Mindestanforderungen an eine Unfallversicherung zählen ein täglicher Menüservice, ein wöchentlicher Einkauf, die Begleitung bei Arzt- oder Behördengängen sowie das Putzen der Wohnung und das Wäschewaschen einmal pro Woche. Außerdem sollten die Anbieter die tägliche Körperpflege übernehmen.

Welche Anbieter sind gut, welche schlecht?

Im aktuellen Test der Zeitschrift boten nur fünf Anbieter die Mindestanforderungen und hatten gleichzeitig keine Einschränkungen bezüglich des Alters des Versicherten. Dazu gehörten die Angebote von Allianz, Arag, Bayerische, Ergo und Signal Iduna.

Die Angebote von Huk24, Huk-Coburg, LBN, Ostangler, Volkswohl Bund, VRK (Bruderhilfe) und Würzburger landeten im Test auf den hinteren Rängen. Wegen eines Höchstalters oder einer auf wenige Monate begrenzten Pflegedauer seien sie nicht zu empfehlen, so die „Finanztest“.

Generell greifen Unfallversicherungen nicht, wenn der Betroffene zum Beispiel nach einem Schlaganfall auf Hilfe im Haushalt angewiesen ist. Sie zahlen nur, wenn er etwa gestolpert ist und sich dadurch etwas gebrochen hat – also nur in Folge eines Unfalls, nicht nach einer Erkrankung.

(dpa/tmn)

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1 Kommentar

  • Herbert K.

    Eine Senioren-Unfallversicherung deckt sozusagen die Kosten für Hilfsdienste für den täglichen Ablauf? Das heißt Pflegepersonal und Haushaltshilfen ab? Umbauten, die auf Grund eines Unfalls beispielsweise anfallen, werden nicht abgedeckt, richtig?

    27. Mai 2013 at 10:11

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