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Für alle Lebensbereiche: Experten diskutieren Strategien, wie man Inklusion umsetzt

(Illustration: bezev)

Die internationale Tagung „Von lokal bis global. Community Based Rehabilitation – eine Strategie zur Umsetzung einer inklusiven Entwicklung“ findet vom 3.-4. Mai 2012 im Gustav-Stresemann-Institut, Bonn, statt.

Die Inklusion von Menschen mit Behinderung in entwicklungspolitische Projekte und Programme ist durch die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verbindlich geworden. Diese betrifft alle wesentlichen Bereiche und Ebenen der Entwicklungszusammenarbeit. Mit den Richtlinien für Community Based Rehabilitation (CBR) ist im Jahr 2010 von der Weltgesundheitsorganisation WHO gemeinsam mit der UNESCO und ILO (International Labour Organization/Internationale Arbeitsorganisation) eine Strategie weiter entwickelt worden, die konkret aufzeigt, wie inklusive Entwicklungszusammenarbeit praktisch umgesetzt werden kann.

Für alle Lebensbereiche

Dabei handelt es sich um einen Ansatz, der sich nicht nur auf rehabilitative Aspekte beschränkt, sondern für alle Lebensbereiche gilt, das Gemeinwesen einschließt und sowohl auf lokaler wie auch auf nationaler und internationaler Ebene genutzt werden kann. So kann CBR einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der UN-Konvention sowie weiterer internationaler entwicklungspolitischer Zielsetzungen, wie den MDGs (Millennium Development Goals) leisten.

Das Ziel der internationalen Tagung ist es, sowohl die globale Bedeutung von Inklusion von Menschen mit Behinderungen aufzuzeigen, als auch die Möglichkeiten und Chancen zu diskutieren, die die neuen CBR-Richtlinien in konkreten Umsetzungskontexten hierfür bieten.

Die Tagung wird gemeinsam veranstaltet von Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev), Caritas International und CBM (Christoffel-Blindenmission). Sie wird weiterhin unterstützt durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ).

Kontakt und weitere Information: http://www.bezev.de

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