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Für immer raus aus der Gesellschaft? Einmal Werkstatt, immer Werkstatt

Heile Welt? Broschüre der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen e.V. (BAG:WfbM)

Gut, dass das mal jemand klar formuliert – kritisch setzt sich heute die „taz“ mit den Einrichtungen auseinander: „Werkstätten für Behinderte gelten als geschlossenes System. Selten gelingt es den dort Beschäftigten, eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden.“

Die Gehälter sind fernab vom Tariflohn, schreibt die taz:

„Die Bezahlung ist ein riesengroßes Problem“, sagt Martin Eckert, Geschäftsführer des Elternvereins „Leben mit Behinderung“. Statt eines tariflichen Lohns bekommen Werkstattbeschäftigte einen Grundbetrag, ein Arbeitsförderungsgeld und einen individuellen Steigerungsbetrag. Die durchschnittliche Gesamtsumme bei den Elbe-Werkstätten kommt nahe an den bundesweiten Durchschnitt heran, sie liegt bei 157,50 Euro – im Monat.

Die Zeitung fragt:

Die Werkstatt als Ausgrenzungsfalle ist ein einhelliges Bild, das bei den Darstellungen verschiedener Behindertenverbände, der Wissenschaft und bei WerkstattmitarbeiterInnen selbst immer wieder aufkommt. Es stellt sich die Frage, warum dort überhaupt noch Menschen arbeiten, warum es sogar immer mehr werden. „Mir persönlich sind keine von Behinderung betroffenen Menschen bekannt, die Werkstätten positiv bewerten oder sich gar wünschen würden, dort zu arbeiten“, sagt Jürgen Homann vom Zedis.

Mehr als einmal wird der Vorwurf laut, man mache es sich mit den Werkstätten zu einfach. „Die Arbeitsagenturen sagen sich: ,Lassen wir die in eine Werkstatt gehen, dann brauchen wir uns nicht mehr drum zu kümmern'“, meint Johannes Köhn von der Landesarbeitsgemeinschaft für behinderte Menschen. Wichtiger noch: „Aus Angst verhindern Eltern, dass der Wille ihrer schon erwachsenen Kinder umgesetzt wird“, sagt Köhn. „Diese Überbehütung führt manchmal bis zur Entmündigung.“ Für Homann sind die Werkstätten daher nur Teil des Problems. Es bedürfe „einer grundlegend veränderten gesellschaftlichen, sozialpolitischen und gesetzgeberischen Sichtweise auf das Phänomen Behinderung“.

Ganzen Bericht lesen: taz

Zum Themenschwerpunkt Inklusion in Unternehmen

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14 Kommentare

  • Dr. Michael Köbler

    Hat eigentlich schon mal jemand von der taz eine Werkstatt gesehen?
    Dass man von den beschützten Werkstätten weg muss, ist unbestritten. Dass man aber Rückzugsmöglichkeiten schaffen muss, ist ebenso wichtig. Wir haben Außengruppen in Firmen und auch Einzelarbeitsplätze in Betrieben. Wo immer es geht, gehen unsere Menschen mit geistiger Behinderung in Außenpraktika. Wenn sich dort aber ein Mensch mit seiner Behinderung überfordert oder als fünftes Rad am Wagen sieht, dann ist doch die Werkstatt ein wichtiges und richtiges Angebot.
    Mir fehlt in der Diskussion häufig die Differenzierung.
    Und das Lohnargument ist viel zu kurz gedacht:
    Welcher Arbeiter hat denn (nach Abzug aller Rechnungen für Wohnung, Strom…) so viel verfügbares Einkommen wie ein Werkstattbeschäftigter?

    6. Februar 2012 at 16:24
  • Dietrich Neubauer

    Wie engstirnig ist es eigentlich, die Werkstätten zum Problem zu machen? Diese erfüllen ihren Auftrag, da das System des freien Arbeitsmarktes sich um diese Menschen nicht kümmert.
    In die Werkstatt kommt man ja nur, wenn man auf dem sog. freien Arbeitsmarkt keine Beschäftigung findet. Und dann sollen ausgerechnet die Werkstätten es sein die die Beschäftigten ausgrenzen?
    Ich kenne hunderte von Werkstattbeschäftigten die jeden Tag mit Freude zur Arbeit gehen und sich keineswegs nach dem Schicksal als arbeitsloser Schwerbehinderter sehnen.

    6. Februar 2012 at 16:43
  • Rüdiger Blau

    Es bedarf „“einer grundlegend veränderten gesellschaftlichen, sozialpolitischen und gesetzgeberischen Sichtweise auf das Phänomen Behinderung”.

    Das sehe ich als Leiter einer WfbM, der sich täglich mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Menschen mit Behinderung auseinandersetzt, genauso .

    Jetzt aber mit dem Finger auf die Werkstätten zu zeigen und zu behaupten, diese seien DAS Hindernis auf dem Weg zur Inklusion, führt in die falsche Richtung und verhindert genau die geforderte breite Diskussion.

    Bei den derzeit gegebenen gesellschaftlichen, sozialpolitischen und gesetzgeberischen Randbedingungen wüsste ich nicht, wie die „Ausgrenzungsfalle“ Werkstätten so einfach (ersatzlos?) abgeschafft werden könnte, ohne die Bedingungen vieler Menschen mit Behinderung zu verschlechtern, statt sie zu verbessern

    Und bisher hat niemand ein Modell geliefert, wie das so einfach gehen könnte.

    Sicher, die Werkstätten müssen sich auf dem Weg zur Inklusion weiter wandeln, wie sie es seit Jahrzehnten tun und tun wollen. Und wenn die oben geforderte gesellschaftliche Diskussion eines Tages die richtigen Früchte trägt, werden die Werkstätten nicht mehr nötig sein, so wenig wie der Begriff der Behinderung dann mehr nötig sein wird.

    Bis dahin wünsche ich mir eine offene Diskussion wie oben gefordert ohne Verengung auf die „Schuld“ der Werkstätten.

    7. Februar 2012 at 10:09
  • Werner Weidemann

    Es ist zu kurz gegriffen, Werkstätten zu verdammen. Werkstätten sind nicht die Ursache, sondern federn die Symptome ab.

    7. Februar 2012 at 21:49
  • Andreas Scheibner

    Sehr geehrter Herr Homann, beschaffen Sie den Menschen mit Behinderungen, die in einer Werkstatt erst einmal die Arbeit, mit der sich diese Menschen wohlfühlen. Sie wissen nicht, wie sich solch ein Mensch fühlt, weil Sie diese nicht kennen. Ich bin Werkstattrat und geschäftsführender Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstatträte in Baden Württemberg und bestehe auf mein Recht auf Arbeit, wie es in der UN – Behindertenrechtskonvention vorgesehen ist. Solange die Firmen jedoch keinen deutlich erhöhten Inklusionsbeitrag in Form einer Ausgleichsabgabe pro Beschäftigtem zahlt, werden wir keinen inklusiven Arbeitsmarkt bekommen. Des weiteren fordere ich erst einmal ein Umdenken auch in Ihrem Kopf, denn das Wunsch- und Wahlrecht dieser Menschen ist unbedingt zu berücksichtigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Andreas Scheibner

    10. Februar 2012 at 15:23
  • Werkstattrat Suhler Werkstätten gGmbH

    Der Werkstattrat der Suhler Werkstätten ebenfalls eine Werkstatt für behinderte Menschen, haben den Artikel gelesen und sind empört über die Darstellung von solchen Einrichtungen.

    Diese Einrichtungen sind eine notwendige Station auf der Suche nach Beschäftigung für behinderte Menschen. Auch Kranke Menschen haben ein Anrecht auf Arbeit und ebenso auf eine Integration ins normale Leben. In der freien Marktwirtschaft fehlen die Arbeitsplätze für behinderte Menschen gänzlich. In einer Werkstatt für Behinderte ist dieses möglich. Und zum geschlossenen System wie sie sich ausdrücken werden diese Werkstätten erst durch solche Darstellungen gemacht.

    Wir arbeiten täglich mit behinderten Menschen zusammen und können daher auch solche Ansichten wiederlegen. Die Arbeiten die von den behinderten ausgeführt werden sind ebenso anspruchsvoll wie in jeden anderen Betrieb auf dem ersten Arbeitsmarkt. Eine Wiedereingliederung in das normale Berufsleben ist für behinderte Menschen schlichtweg nicht möglich und die wenigen Ausnamefälle fallen daher nicht ins Gewicht.
    Zur Besserung der derzeitigen Situation tragen solche Meinungen wie sie in Artikel zu lesen sind auch bestimmt nicht bei. Im Gegenteil es wird eine Ansicht geschürt in der es keinen Platz gibt für behinderte und kranke Menschen. Unserer Meinung nach sollten solche Einrichtungen unterstützt werden weil sie dazu beitragen Behinderten eine Aufgabe zu geben und sie ins Leben zu integrieren indem sie Arbeit haben und eine Möglichkeit ihr Privatleben zu gestalten.
    Auch wird in den Werkstätten für Behinderte der Sport besonders gefördert es finden Wettkämpfe statt und es werden Turniere ausgetragen. Ebenso wird auf regionaler Ebene mit Sportvereinen mit Stadt. und Gemeinderäten sowie mit dem Behindertenverband zusammengearbeitet. Solche Werkstätten für behinderte Menschen haben ein Recht zu existieren sie geben behinderten Menschen den nötigen Halt im Leben. Anstatt negative Nachrichten über Werkstätten für behinderte Menschen zu verbreiten sollte er für die Daseinsberechtigung gekämpft werden.

    Der Werkstattrat der Suhler Werkstätten gGmbH

    16. Februar 2012 at 08:40
  • Christian

    Das Problem liegt vielleicht wirklich daran, dass die wenigsten Werkstätten längere Zeit von innen gesehen haben. Auch ich gehöre zu diesen „Ahnungslosen“. Ich bin grundsätzlich auch skeptisch, warum es solch Einrichtungen geben muss und fände Integration in die normale Berufswelt sehr viel schöner. Aber das dürfte wohl Illusion sein.

    16. Februar 2012 at 13:10
  • joachim kettner

    der Autor hat diletantisch recherchiert und macht sich zum Sprachrohr der Politiker, welche unter dem Stichwort Inklusion nur Einschnitte ins soziale System meinen. Wenn die zugangszahlen für dieses „problematische System“ steigen, kann das an Mangel echter Alternativen liegen. Möglicherweise ist das freiwillige Angebot Werkstatt ja genau das was der „Markt“ braucht und längst akzeptiert hat. Nehmen Sie mit mir Kontakt auf, ich bringe sie gern mit Betroffenen, Eltern und Betreuer in Kontakt, zeige Ihnen unsere Werkstatt. Sie bekommen sicher Gelegenheit Menschen mit Behinderung zu fragen wieviel Inklusion sie selbst wollen. Die bigotte Verordnung von Inklusion ist meiner Meinung nach auch nur eine gemeine Form der Diskriminierung .

    16. Februar 2012 at 21:36
  • Michael Ziegert

    Günter Mosen, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für Menschen mit Behinderung (BAG:WfbM), hat zur Eröffnung der Werkstättenmesse am vergangenen Donnerstag auf zwei entscheidende Dinge hingewiesen.

    1. Alle Entwicklung (auch in diesem Bereich) beginnt im Kopf. Die Gesellschaft muss noch vieles in Bezug auf das Thema Behinderung erarbeiten, bevor es zu guten Lösungen für alle kommen kann.
    2. Die Zahl der Menschen die in Behindertenwerkstätten in Deutschland arbeiten wächst – aber in erster Linie durch die wachsende Zahl von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, die aus dem Ersten Arbeitsmarkt kommen.

    Gerade der zweite Punkt zeigt meines Erachtens die Absurdität der Diskussion. Erst muss der Erste Arbeitsmarkt überhaupt in der Lage sein, mit allen Menschen in angemessener Form umzugehen (nicht nur jenen mit Behinderung), dann erst werden die Werkstätten überflüssig. Aber bis dahin ist es wohl leider noch ein weiter Weg.

    11. März 2012 at 12:21
  • Manuel

    de man vergisst da ein weiteres problem was auch dringent behoben werden muss . Wir behinderte brauchen ein gewerkschaft die sich besser für faire löhne der menschen die in den werkstätten arbeiten einsetzt . Ich arbeite seit 12 jahren in einer werkstad der hho und ich finde es blö d das die arbeit so schlecht bezahlt ist . ich weis auch das unsere chefs da nichts für können es wird zeit das der stadt da mal was besser macht !!! Aber dazu braucht es hier ein wunder !!!leider !!!!!!

    14. Oktober 2012 at 12:52
    • Achim Morina

      Menschen die in Werkstatt für behinderte Menschen arbeiten, gelten in Deutschland und im Gegensatz zu anderen Ländern als nur dies: Arbeitnehmer-ähnliche Wesen

      27. Januar 2016 at 21:25
  • Zwergnase

    Ich bin jetzt seit Februar 2013 in einer Werkstatt und ich muss erkennen, dass es der größte Mist überhaupt ist! Zeitverschwendung pur.

    Die Aufgaben sind stupide (Stunden und auch Tage lang die gleichen Handgriffe) und fordern in keinster Weise, das individuelle Können der Person. Alle werden auf ein Niveau herabgestuft und für gleich blöd befunden.

    Als gelernte Bürokauffrau mit IHK Abschluss, verbringe ich aktuell meine Zeit damit Gewürze nach Gewicht in Tüten abzufüllen, Verpackungen zu verschweißen oder mit Aufklebern zu versehen und das, ob man es glaubt oder nicht, ist in der Werkstatt schon eine anspruchsvolle Arbeit, für die nicht jeder in Frage kommt.

    Ich bin zu meinen Glück seit einigen Tagen in einer Gruppe mit Leuten die psychisch behindert sind. Mit denen kann man sich wenigstens normal unterhalten und muss nicht fünfmal nachdenken, wie man mit denen spricht, damit die kapieren, was man sagen will. Ich war aber auch schon mit Leuten in einer Gruppe, die geistig behindert gewesen sind und wo ich es nicht ausgehalten habe.

    Wie soll man sich als geistig normaler Mensch auch in einer Gruppe wohlfühlen, wo man eigentlich entweder nur dumm angegrinst wird oder die Leute auf einen überhaupt nicht reagieren, sondern z.B. nur blöd vor sich hin starren oder hin und her schaukeln?

    Das klingt hart, aber meine anfängliche Sympatie für eine Beschäftigung in einer WfbM als Möglichkeit der persönlichen und beruflichen Entwicklung ist flöten gegangen, nachdem ich gemerkt habe, dass es anscheinend kein Interesse gibt die fähigen Leute dahingehend zu fördern, dass sie einen Fuß in die reguläre Arbeitswelt setzen.

    Irgendwie verständlich, weil die Behinderten sind das Kapital der Werkstatt. Für die Leute, bekommen sie schließlich ihr Geld von den Behörden und da kann kein Interesse bestehen, die Leute ziehen zu lassen.

    Wenn es stimmt was was ich gehört und gelesen habe, ist es ja sogar so, dass Betriebe, die Leuten aus Werkstätten einen ausgelagerten Arbeitsplatz geben wollen, praktisch eine Art Entschädigung an die Werkstatt zahlen müssen, weil denen die „Arbeitskraft“ des Behinderten verloren geht. Wie sollen da Betriebe motiviert sein, behinderte Menschen bei sich zu beschäftigen?

    Ich selber werde mir dieses Affentheater dort nicht mehr lange antun. Ich gelte jetzt seit einen Monat als dauerhaft voll erwerbsgemindert und daher besteht für mich keine Verpflichtung mehr in der Werkstatt zu bleiben und sie als Rehabilitationsmöglichkeit zu nutzen.

    Ich verzichte lieber auf die 63€ Berufsbildungsgeld und schone mir meine Nerven. Die Stunden des Tages kann ich auch in der Bibliothek verbringen und mich geistig weiterbilden, als in der Werkstatt zu verblöden.

    7. September 2013 at 23:34
    • Franziska

      Ich arbeite auch in einer Behinderten Werkstatt weil ich selbst auch behindert bin, nur ich bin für die Werkstatt zu gut weil ich mit meiner Geistigen Behinderung die ich habe in der Mitte bin. Aber diese Mitte gibt es leider nicht was ich eigentlich sehr schade finde. Ich kann gut mit Computer um gehen, ich kann gut Gummis, Bestecken, Sachteln und so weiter sortieren nur ich kann nicht Rechnen oder Auto fahren aber sonst bin ich fast total fit.

      Manchmal denke ich im Kopf: *immer wieder diese blöde Werkstatt* aber dort habe ich ja gute Freunde gefunden, mit denen ich mich gut unterhalten kann manchmal kann ich die Werkstatt weg werfen vor lauter Wut weil diese Arbeit für mich zu leicht ist aber ich muss dahin bleibt nichts anderes übrig was ich auch total blöde finde. Hoffentlich findet sich auch mal ein Praktikum für mich was auch zu mir gut passt, aber das wird sicher schwer werden weil ich dazu auch eine Sehbehinderung habe.

      26. November 2015 at 21:28
  • Karasch

    hallo
    ich Arbeite auch in einer Behinderten Werkstatt bin da seit 2011
    habe bisher keine brauchbare perspektiven aufbauen können um auf dem ersten Arbeitsmarkt zu kommen ,von der Werkstatt bin ich im Entgelt sehr hoch eingestuft von dem Geld bleibt sehr wenig da ich auf Grundsicherung angewiesen bin, mit Mühe konnte ich den Führerschein machen dachte das es dadurch einfacher wird ,ein Auto leisten kann ich mir nicht somit keine Fahrpraxis meinen ausgelagerten Arbeitsplatz würde finanziell keinen Unterschied machen somit komme ich da auch nicht weiter, leider kommen diese Augmente meistens nicht gut an, da in der Werkstatt die arbeiten immer mehr sehr eintöniger werden gab es stress mit den anleitern ,naja konnte nicht zurück in diese Werkstatt,hatte da auch viele leute die ich feunde nennen würde, ein Praktikum das ich machen musste(gab nichts andres zur auswahl) was in einem Bereich, in dem ich zuvor nicht gearbeitet habe die Tätigkeit war nicht schwer nur körperlich sehr anstrengen, naja immer wieder drohte man mit Abmeldung aus der Werkstatt was mich sehr verunsicherte so dass ich im Praktikum nur zwei Wochen war, die Firma sollte eine Integration Firma sein die aber keine Leute einstellen würde man kam sich da vor wie ein Praktikant von vielen und die nächsten wartenden schon, also auch wieder etwas ohne Perspektive sie hätten es nur als ausgelagerten Arbeitsplatz gemacht und da wäre die Perspektive sich kaputt zu arbeiten für nix und wenn’s nicht mehr geht wieder zurück in eine Werkstatt, und es kam einen so vor das man das aus kosten gründen so macht ,naja aufgrund des ganzen psychischem drucks, bin ich wieder bei null und muss wieder in eine andre Werkstatt alternative wäre nicht arbeiten was für mich auch nicht in Frage käme.

    würde mir wünschen das eine bessere Unterstützung stattfindet und zwar nicht nur das man sagt hier haben sie die Arbeit, sondern auch schaut das die Person finanziell unabhängig von Ämtern sein kann zb 10€ die stunde kann da schon reichen
    wie jetzt mit mir weiter geht keine Ahnung hoffe andre haben da mehr glück
    mfg

    24. November 2016 at 12:46

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