Gebärdensprache ist ein Menschenrecht

Die „Deaf Week“ endet heute mit dem Tag der Gehörlosen.

Gebärdensprache-Dolmetscherin auf einem Straßenfest in Köln (Archivfoto: ColognePride 2006)

In Deutschland können rund 80.000 Menschen nicht hören. Nach Angaben des Deutschen Gehörlosen-Bundes gelten 13,3 Millionen Bundesbürger über 14 Jahre als beeinträchtigt beim Hören.

Der Tag der Gehörlosen soll über ihre Probleme informieren und für die Gebärdensprache werben. In vielen Städten laden Betroffenen-Verbände ihre hörenden Nachbarn zum Kennenlernen ein. Der Weltverband der Gehörlosen WFD initiierte den Tag 1951, seit den 1970er Jahren gibt es ihn auch in Deutschland. Mit dem Aktionstag endet die Weltwoche der Gehörlosen. In diesem Jahr steht die „Deaf Week“ unter dem Motto „Gebärdensprache ist ein Menschenrecht“.

(dpa, Foto: Wikipedia/Raimond Spekking. Creative-Commons-Lizenz CC-by-SA-3.0)

Diesen Artikel teilen:
ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET

Wir sind geil aufs Leben, seriös, oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber in den seltensten Fällen ideologisch: ROLLINGPLANET, Deutschlands führendes Online-Magazin für Behinderte, Senioren und Freunde. ROLLINGPLANET ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Wir freuen uns, wenn Sie via Facebook, Twitter oder per Mail ROLLINGPLANET empfehlen. Mehr Infos: Über uns

KOMMENTAR SCHREIBEN