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GEW fordert 40 Milliarden Euro zusätzlich für Bildung in Deutschland

Geld für Ganztagsschulen, kleinere Klassen und Inklusion angemahnt.

EAx-GEW-Chef Ulrich Thöne (Foto: dpa)

Ex-GEW-Chef Ulrich Thöne (Foto: dpa)

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert, jährlich 40 Milliarden Euro zusätzlich in Bildung zu investieren.

Der Betrag sei nötig, um von der Politik selbst formulierte Aufgaben wie Ganztagsschulen, kleinere Klassen und Inklusion umzusetzen, sagte der scheidende GEW-Bundesvorsitzende Ulrich Thöne (62) am Mittwoch in Düsseldorf: „Wir brauchen mehr Zeit für die Lernenden. Jeder muss bestmöglich in einem inklusiven Bildungssystem individuell unterstützt und gefördert werden. Das darf nicht am Geld scheitern.“ Das Geld könne aus Steuererhöhungen für Reiche zweckgebunden in die Bildung fließen.

Am Donnerstagabend wurde die 59-jährige Lehrerin Marlis Tepe zur Nachfolgerin von Thöne gewählt, der sich nach acht Jahren im Amt nicht mehr zur Wahl stellte. Die rund 430 GEW-Delegierten beraten noch bis zum Sonntag über Bildungsthemen.

(RP/dpa)

Bildung & Berufsleben
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