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Grüner Star: Bei Gesichtsfeldschaden kann OP notwendig werden

Der Sehverlust tritt zunächst oft unbemerkt auf – ein Test kann Aufschluss geben.

Sehnervenkopf bei Glaukom (Foto: Priv.-Doz. Dr. Hessemer Augenklinik und MVZ, Darmstadt)

Sehnervenkopf bei Glaukom (Foto: Priv.-Doz. Dr. Hessemer Augenklinik und MVZ, Darmstadt)

Wer als Grüner-Star-Patient beim Lesen die nächste Zeile nur mit Mühe findet, leidet wahrscheinlich an einem Gesichtsfeldschaden. Diese Art des Sehverlusts kann ein Hinweis sein, dass die Behandlung mit Medikamenten nicht ausreicht, erläutern die Augenärzte von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).

In solch einem Fall sollte eine Operation in Betracht gezogen werden. Eine Gesichtsfelduntersuchung, bei der Patienten Lichtpunkte erkennen müssen, kann Aufschluss über den Sehverlust geben.

Gehirn ersetzt fehlende Bildteile

Ein Gesichtsfeldschaden tritt bei der auch Glaukom genannten Augenerkrankung oft unbemerkt auf, weil das Gehirn der DOG zufolge die fehlenden Bildteile ersetzt.

Bei Grünem Star lastet im Inneren des Auges ein erhöhter Druck auf dem Sehnerv und kann ihn unbehandelt unumkehrbar schädigen. Das führt im schlimmsten Fall zum Verlust der Sehkraft und sollte so früh wie möglich behandelt werden.

(dpa/tmn)

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