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Guildo Horn: Piep, piep, piep, Behinderte sind nicht nur lieb

Der 49-Jährige Schlagersänger wünscht sich komplexere Filmrollen für Schauspieler mit Behinderung.

Guildo Horn: „Piep, piep, piep, ich hab‘ Dich lieb. / Guildo hat Euch lieb / und wenn’s auch mal Tränen gibt / kommt er rüber und singt für Euch Lieder / Guildo hat Euch lieb.“

„Ich möchte auch mal sehen, dass ein behinderter Mensch einen Bösen darstellen darf. Auch behinderte Menschen sind nicht immer nur lieb“, sagte der Schlagersänger bei der Vorstellung des heute gestarteten Aktion-Mensch-Filmfestivals „überall dabei“ (ROLLINGPLANET berichtete: „Rachels Weg“: Aus dem Leben einer Sexarbeiterin), dessen Schirmherr er ist.

Menschen mit Behinderungen hätten auch die Gabe, humorvolle Charaktere darzustellen und damit Behinderungen zu porträtieren. „Menschen lernen am besten, wenn ein Thema mit Humor verknüpft ist.“ Das habe er selbst während eines Freiwilligen Sozialen Jahres gelernt, das er in einer Behindertenwerkstatt absolviert hatte.

(dpa)

Foto: Wikipedia/Malte Hübner

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1 Kommentar

  • Sönke Franz

    Äh??? Polizeiruf 110 – Rosis Baby? Ein Down Sydrom erkrankter der vielleicht den Vater seiner Freundin auf dem Gewissen hat? Da Vinvi Code – Ein Albino der immer ausgegrenzt war aufgrund seiner Behinderung und nun Rache nimmt. Fersehfilm Inklusion ARD – Eine Rollstuhlfahrerin ist verbittert über ihre Behinderung und läßt dies die Lehrer auch spüren. An ihr droht die Inklusion in ihrer Schule zu scheitern.

    Sicher wäre ein Mörder mal interessant. Wie gesagt Polizeiruf 110 Rosis Baby zeigte auch entsprechend der Möglichkeiten den Einblick in eine Werkstatt für behinderte Menschen. Ein Körper oder geistig Behinderter Mörder wäre sicher mal interessant. Vielleicht ein gutes Drehbuch für einen Tatort oder auch SOKO

    20. September 2012 at 15:07

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