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Hannover Vergewaltigungsopfer: Ein Fall für BILD

Vergangene Woche wurde eine Rollstuhlfahrerin am hellichten Tag aus dem Rollstuhl gezerrt und missbraucht (ROLLINGPLANET berichtete). Mit einem Phantombild (links) sucht die Polizei nach dem Täter. Aber will man überhaupt wissen, wie der aussieht? BILD hat ein Herz fürs Volk und zeigt die Frau.

Voyeurismus ist ein Trieb, der befriedigt werden muss. BILD erweist sich immerhin als gnädig: Das Opfer wird nur von der Seite abgebildet, dazu ein schwarzer Balken übers Gesicht. Die Schlagzeile lautet: „Jetzt spricht die vergewaltigte Rollstuhl-Fahrerin“.

BILD berichtet: „Andrea F. ist sich sicher, den Mann ein paar Tage nach der Tat wiedererkannt zu haben – er stand vor der Sparkasse in der Tiergartenstraße: ,Ich rief die Polizei. Doch bis sie kam, war er schon verschwunden…’“ BILD kann zwar nicht helfen, spricht aber natürlich aus, was wir alle denken: „Es ist ein Verbrechen, das sprachlos macht. So niederträchtig, so menschenverachtend, so brutal.“

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