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Hauptsache nass: „Let’s get wet“

Der Deutsche Rollstuhl-Sportverband veranstaltet vom 31. Mai bis 2. Juni gemeinsam mit dem Halleschen Kanu-Club ’54 ein interdisziplinäres, inklusives Wassersportcamp.

Wasserski (Foto: DRS/Wittmershaus)

Wasserski (Foto: DRS/Wittmershaus)

Ermutigt durch den überregionalen Erfolg des Wassersportcamps, das vom Deutschen Rollstuhl-Sportverband e.V. (DRS) und der International Disabled Divers Association (IDDA) im Sommer 2012 in Duisburg veranstaltet wurde, führt der Hallesche Kanu-Club 54 e.V. (HKC) in diesem Jahr in enger Kooperation mit dem DRS die Idee eines Wassersport-Inklusionscamps als Ausrichter fort – 2013 heißt es „Let’s get wet“ in Sachsen-Anhalt.

Von Kajak bis Kitesurfen

Vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2013 haben Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit, den Wassersport in seinen verschiedenen Facetten kennenzulernen. Sie werden mit den unterschiedlichen Bewegungsarten auf dem Wasser vertraut gemacht und können verschiedene Sportarten wie Kajak, im Segelboot, Wasserski/Wakeboarden, Kitesurfen und auch das Tauchen, selbst ausprobieren.

Tauchen (Foto: Thorsten Wolf)

Tauchen (Foto: Thorsten Wolf)

Daneben gibt es Vorführungen und Buggykiten. Auch die Möglichkeit des Feldbogenschießens an Land steht den Teilnehmern zur Verfügung. Die Sportangebote werden an verschiedenen Standorten in Halle rund um den Osendorfer See durchgeführt. Das Angebot richtet sich vorrangig an Rollstuhlfahrer, willkommen sind aber auch Freunde und Familien sowie jeder, der Lust und Interesse hat.

Voraussetzung für Teilnehmer ist, dass sie schwimmen können. Das Material und Schwimmwesten stellt der Veranstalter. Übernachtung ist im eigenen Zelt oder Wohnwagen möglich, ansonsten lassen sich barrierefreie Zimmer in unmittelbarer Nähe buchen.

Weitere Infos und Anmeldung direkt beim Halleschen Kanu-Club unter www.hallescher-kanu-club.de/drs-schnuppercamp-wassersport

““Paracanoeing“: Bald wird es paralympisch

Kanu (Foto: DRS/Wittmershaus)

Kanu (Foto: DRS/Wittmershaus)

2016 in Rio de Janeiro gehört der Kanurennsport (Parakanu) erstmals zu den Paralympics-Disziplinen. Beim Halleschen Kanu-Club 54 existiert bereits seit geraumer Zeit eine Trainingsgruppe Parakanu, die sich das Ziel gesetzt hat, mindestens ein Boot für diesen Höhepunkt zu qualifizieren und in Rio starten zu lassen. Die Trainingsgruppe ist darüber hinaus unmittelbar an der Vorbereitung und Durchführung des Wassersportcamps beteiligt. Seit Anfang 2013 ist der HKC 54 zum Landesstützpunkt Parakanu des Landes Sachsen-Anhalt ernannt worden.

(PM)

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1 Kommentar

  • Rüdiger Hupfer

    Hallo Sportfreunde ,
    ich habe gerade meine Qualifikation zum IDDA – Instructor abgeschlossen.IDDA ist ein weltweit annerkannter ( RSTC-zertifizierter ) Behinderten-Tauchsportverband. Gern könnt ihr eure ersten taucherischen Erfahrungen unter meiner Obhut erleben.Bevorzugt Raum Sachsen / Thüringen !
    Bis dahin ….freundlichst ! Euer Rüdiger Hupfer

    21. April 2013 at 12:09

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