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Hehe, Angst vor dem Rollstuhl? Henry Cavill fürchtet sich vor dem Superman-Fluch

Seinen Vorgängern brachte die Rolle kein Glück: Christopher Reeve landete im E-Rolli und Brandon Routh im Abseits.

Henry Cavill als Superman in "Man of Steel"

Henry Cavill als Superman in „Man of Steel“

Er ist der neue Mega-Hero: Henry Cavill erobert aktuell als Superman in „Man Of Steel“ die Kinoleinwand. Eigentlich läuft alles gut für den Briten, doch in Hollywood gilt schon seit Jahren, dass die Rolle des Superhelden Unglück bringt.

Christopher Reeve etwa war nach seinen vier „Superman“-Filmen wegen eines Reitunfalls gelähmt (ROLLINGPLANET berichtete: Vielleicht heißt die Botschaft: Versuche nie, ein Superman zu sein. Oder: Lieber Samuel Koch, this is the american way of Tetraplegiker), und Brandon Routh bekam nach „Superman Returns“ keine großen Rollen mehr.

Auch Cavill lässt die Legende vom Superman-Fluch nicht kalt. In einem Interview mit dem Jugendmagazin „Bravo“ sagt der 30-Jährige: „Ich weiß, dass es ein paar tragische Vorfälle im Leben von einigen Superman-Stars gab. Aber ich hoffe, dass das am Ende nichts mit der Rolle zu tun hat! Ein bisschen Schiss hab’ ich schon, klar.“

So entstand der Superman-Fluch

Der angebliche Superman-Fluch hat seinen Ursprung in dem Unglück zweier Superman-Darsteller. Zum einen Christopher Reeve, der nach einem Sturz von seinem Pferd 1995 querschnittgelähmt war und 2004 starb. Der andere war George Reeves, der den Superhelden in einer Fernsehserie von 1950 spielte und 1951 tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde. Wenn man es ganz genau nimmt, heißen die beiden auch fast gleich – sollte man also, fragt sich ROLLINGPLANET, das weltweit führende Klatschmagazin für Behinderte, lieber von einem „Reeve(s)-Fluch“ sprechen?

Sich nicht unterkriegen lassen

Schon als Kind hat Cavill davon geträumt, Superkräfte zu besitzen. „Ja, aber ich wollte kein bestimmter Superheld sein. Manchmal wär ich einfach gern unsichtbar gewesen.“ (Wir von ROLLINGPLANET auch.) Tragischer Grund ist, dass er in der Schule häufig gemobbt wurde.

„Ich war ’ne Zeit lang mal etwas dicker und habe deshalb blöde Sprüche von fiesen Mitschülern zu hören gekriegt. Aber zum Glück haben mich meine Eltern so erzogen, dass ich mich nicht unterkriegen lasse.“ Haben wir uns auch gedacht, als es uns in den Rollstuhl verschlug.

(RP/ots)

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1 Kommentar

  • Ulrich Ahrendt

    Klatschmagazin… danke, ich musste lachen 🙂 Vllt gibts ja bald Konkurrenz für die Apothekenrundschau?

    3. Juli 2013 at 11:43

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