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Heino spendet 20.000 Euro an Behindertenwerkstätten

Das Geld hat er von Rapper Jan Delay, der ihn als „Nazi“ bezeichnete.

Heino gibt das Geld weiter (Foto: dpa)

Heino gibt das Geld weiter (Foto: dpa)

Der Rapper Jan Delay hat, nachdem er den Volksmusiker Heino (75) als Nazi bezeichnet hat, 20.000 Euro bezahlt. Der 36-Jährige habe die Summe plus entstandene Anwaltskosten überwiesen, bestätigte Heinos Sprecher am Freitag einen Bericht der „Bild“-Zeitung. Heino sagte der „Bild“: „Ich will das Geld nicht für mich. Es geht an zwei Behindertenwerkstätten in Bad Münstereifel und Bethel in Nordrhein-Westfalen.“ Die PR-Agentur von Jan Delay wollte den Bericht über die Zahlung nicht kommentieren.

Heino hatte eine Unterlassungserklärung und 20.000 Euro Schmerzensgeld gefordert. Delay hatte sich in einem Interview mit der österreichischen Zeitung „Die Presse“ zu Interpretationen verschiedener Rock- und Popsongs geäußert, die Heino 2013 veröffentlicht hatte und den Sänger dabei als Nazi bezeichnet. Delay hatte das später bereut.

Jan Delay (Foto: dpa)

Jan Delay (Foto: dpa)

Delay sei auf den Vorschlag von Heinos Anwalt eingegangen und habe gezahlt, sagte Heinos Sprecher Jan Mewes: „Er hat gesagt, er lässt es nicht zum Gerichtstermin kommen und lässt sich auf den Vorschlag unseres Anwalts ein.» Die Unterlassungserklärung hatte Delay demnach schon vor zwei Wochen abgegeben.

(dpa)

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1 Kommentar

  • Daniel Horneber

    oh man

    17. Mai 2014 at 16:40

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