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Herzschlag-Finale: Dortmund oder Bayern? Bitte nicht sterben!

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Drei Mal so viele Infarkte wie sonst – aufregende Fußballspiele sind nicht gut fürs Herz.

ROLLINGPLANET braucht jeden Leser: Falls Sie es arg am Herzen haben - bitte schauen Sie heute nicht das Champions-League-Finale! (Foto: Gerd Altmann/pixelio.de)

Falls Sie es arg am Herzen haben – bitte schauen Sie an diesem Samstagabend nicht das Champions-League-Finale an! Es wäre doch schade, wenn Sie am Sonntag nicht mehr ROLLINGPLANET lesen. (Foto: Gerd Altmann/pixelio.de)

Das Endspiel der Champions League könnte im wahrsten Sinne des Wortes zu einem Herzschlag-Finale werden: Bei emotionalem Stress etwa bei einem Elfmeter oder Rückstand komme es zur Ausschüttung von Hormonen, die den Herzschlag beschleunigten, sagt der Würzburger Notfallmediziner Peter Sefrin.

Bei einer schon vorliegenden Herzerkrankung könne dies einen Notfall auslösen, erklärt Sefrin, der Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes sowie Landesarzt des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ist.

Dreifach erhöhtes Risiko

Mediziner des Universitätsklinikums München-Großhadern hatten bereits bewiesen, dass Fußballfieber das Infarktrisiko erhöht: Für ihre Studie hatten sie die Einsatzprotokolle von 24 Notarztstandorten im Großraum München während der Fußball-WM 2006 ausgewertet. An Spieltagen der deutschen Nationalmannschaft verdreifachte sich die Zahl der Herzinfarkte und der gefährlichen Herzrhythmusstörungen.

„Wir haben am Samstag dennoch kein zusätzliches Personal“, erklärt ein Sprecher der Uniklinik München. Die Notaufnahme in der Innenstadt sei durch das jährliche Oktoberfest gut trainiert.

Beim BRK rechnet man zwar mit mehr Einsätzen am Finaltag. „Aber wir gehen nicht von rasant ansteigenden Fällen von Herzinfarkten aus, die uns an die Grenzen unserer Möglichkeiten bringen“, meinte Sefrin. Zu erwarten seien eher Probleme wegen des Konsums von zu viel Alkohol.

(dpa)

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