Hessen: Mehr Wahlfreiheit bei der Inklusion

Inklusive Schulbündnisse sollen zum Beginn des Schuljahrs 2016/17 starten.

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) (Foto: Arne Dedert/dpa)

Kultusminister Alexander Lorz (CDU) (Foto: Arne Dedert/dpa)

Hessen ordnet das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht-behinderten Kindern in der Schule neu. Mit der Einführung von inklusiven Schulbündnissen sollen die sonderpädagogischen Lehrerstellen vor Ort flexibler auf die allgemeinen Schulen und die Förderschulen verteilt werden, kündigte Kultusminister Alexander Lorz (CDU) in Wiesbaden an. Mit diesem Konzept sollen die Eltern mehr Wahlfreiheit erhalten und gewährleistet werden, dass jedem Kind in Hessen eine inklusive Beschulung an einer allgemeinen Schule ermöglicht werde.

Die inklusiven Schulbündnisse sollen zum Beginn des Schuljahrs 2016/17 starten und über die nächsten drei Schuljahre in drei Stufen eingeführt werden. Insgesamt 210 zusätzliche Stellen werden dafür nach Angaben des Ministers zur Verfügung gestellt.

(RP/dpa)

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