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Hessens Landtag prüft Internet-Übertragung für Gehörlose

Parlamentspräsident widerspricht SPD-Behauptungen.

Landtagspräsident Norbert Kartmann (Partei und Foto: CDU)

Landtagspräsident Norbert Kartmann (Partei und Foto: CDU)

Der hessische Landtag tritt Befürchtungen über eine Abschaltung der Internet-Übertragungen aus dem Plenum entgegen. Der Vertrag mit dem Privatsender Hitradio FFH über den Livestream für ein breites Publikum laufe noch bis Januar 2015. Das sagte Landtagspräsident Norbert Kartmann (CDU) am Freitag in Wiesbaden. Für die Zeit danach habe der Ältestenrat die Verwaltung beauftragt, alternative Angebote zu prüfen. Daneben gibt es für Gehörlose eine Internet-Übertragung aus dem Landtag mit Gebärdensprachdolmetscher.

„Die derzeitige Lösung eines barrierefreien Livestream verursacht jährlich 150.000 Euro Kosten bei einer Zahl von durchschnittlich 135 Nutzern je Plenarwoche“, sagte Kartmann. Hier laufe ein Werkvertrag aus, eine neue Ausschreibung sei nötig. Auch hier suche man nach Alternativen. Es sei aber im Ältestenrat nicht diskutiert worden, diesen Service völlig einzustellen.

Der SPD-Abgeordnete Günter Rudolph hatte nach den Debatten im Ältestenrat die Befürchtung geäußert, beide Dienste könnten abgeschafft werden.

(dpa)

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