Hier kommt ein Engel: Mona aus Würzburg

Engelfaktor:

Schon früh war für mich klar, später mal etwas Soziales machen zu wollen. Deswegen machte ich nach meiner Fachoberschulreife mein Fachabi in Sozial- und Gesundheitswesen.

Zeitgleich fing ich beim Caritas an und betreute dort das erste Kind mit einer geistigen Behinderung. Schnell habe ich gemerkt, wie viel Freude ich daran hatte und verbrachte 2 Sommer darauf meine Ferien damit, in Ferienfreizeiten für behinderte Menschen eine Gruppe mit anderen jungen Leuten zu leiten. Später dann betreute ich ein weiteres Kind mit Down-Syndrom, damit die Mutter arbeiten gehen konnte und sich um ihren Kleinen keine Sorgen machen musste.

Ich ging in meiner Arbeit total auf und fing an, in einer Familie Pflegekinder zu betreuen, die aufgrund von Missbrauch aus ihren Ursprungsfamilien genommen werden mussten. Ich verbrachte vier tolle Jahre dort, und wir haben einige Säuglinge und Kinder auf ihren Weg in eine neue Familie begleitet.

Ich arbeitete freiwillig in Grundschulen und Jugendwohngruppen und begleitete junge Schüler mit Behinderungen auf Klassenfahrten als Betreuerin. Ich habe mich in den letzten Jahren viel mit benachteiligten Menschen beschäftigt und immer wieder gemerkt, wie wichtig es ist, diesen zu helfen, um ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen.

Mittlerweile studiere ich soziale Arbeit und betreue wieder einen kleinen Jungen mit Down-Syndrom. Viele Freunde und Bekannte fragen mich immer wieder, warum ich so viel von meiner Freizeit für andere Menschen aufbringe. Das ist ganz einfach. Strahlende Augen sagen einfach mehr als tausend Worte. Ich werde auch weiterhin meine Zeit damit verbringen. Es ist einfach schön, anderen zu helfen.

Natürlich habe ich auch viel Leid erfahren müssen in meiner Arbeit mit missbrauchten Kindern. Schicksale, die man sich nicht vorstellen kann. Aber der Prozess, wie das traurige, traumatisierte Kind zum fröhlichen und glücklichen Kind wird, ist einfach etwas Wunderschönes. Noch schöner ist es zu wissen, man hat selber sein Stückchen dazu beigetragen.

Ich habe die letzten Jahre damit verbracht, meinen Traum vom Studium der Sozialpädagogik zu verwirklichen. Ich habe jede freie Minute mit anderen Menschen verbracht und immer wieder gemerkt, wie sehr ich das will. Jahr für Jahr rieselte es Absagen von FH’s aber ich habe nie aufgegeben. Ich wollte mein Hobby, meine Berufung, zum Beruf machen und habe nie daran gezweifelt.

Wenn ich mal etwas Zeit für mich habe, widme ich mich der Fotografie. Dabei kann ich einfach abschalten.

Alter: 22, Beruf: Studentin

Sedcard:

Größe (cm): 178, Gewicht (kg): 66, Haarfarbe: blond, Augenfarbe: blau, Maße:, BH-Cup: 75c, Konfektion: 38, Schuhgröße: 40


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