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Hoffentlich kriegt AirBerlin jetzt keinen Nervenzusammenbruch: Rechte von behinderten Flugreisenden sollen verbessert werden

Fluggesellschaften sollen sich maximal drei statt bisher fünf Stunden verspäten dürfen.

AirBerlin

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AirBerlin-Manager dürfen jetzt keine schwachen Nerven haben: Künftig sollen sie Menschen mit Behinderung nicht nur ohne Kriechaufforderung mitnehmen, sondern auch noch pünktlich abliefern. Wir wissen, das ist verdammt viel verlangt.

Die Bundesregierung will sich dafür einsetzen, dass die Rechte von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität verbessert werden. Dies geht aus ihrer Antwort (furchtlose AirBerlin-Manager können diese hier nachlesen) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor.

Bundesregierung contra EU

Den Vorschlag der EU-Kommission, bei Verspätungen auf der Rollbahn die Fluggesellschaften erst nach fünf Stunden zu verpflichten, die Passagiere aus dem Luftfahrzeug zu entlassen, lehnt die Regierung ab.

Sie habe Fristen von maximal zwei bis drei Stunden vorgeschlagen (was uns Dekubitus- und Ich-muss-dringend-aufs-Clo-Experten natürlich freut). „Dies dient insbesondere der Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse von behinderten Flugreisenden und Flugreisenden mit eingeschränkter Mobilität“, heißt es in der Antwort.

(Quelle: „Heute im Bundestag“/AS)

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