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Hoffnung für Hamburgs Untergrundkämpfer

Für Rollstuhlfahrer, schwer bepackte Touristen und Eltern mit Kinderwagen sind viele U-Bahn-Stationen in Hamburg ein Alptraum. Denn ohne Aufzug bleibt nur der mühsame, teils schier unmögliche Weg über die Treppe. Das soll sich nun ändern.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß: U-Bahnhof Hamburg-Klosterstern

Bis Mitte 2015 sollen 16 weitere U-Bahn-Stationen in Hamburg barrierefrei sein. Dazu stellt die Hamburger Hochbahn heute ihre Planung vor. Das Projekt geht auf einen Aufruf von Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) zurück.

Er hatte in seiner Regierungserklärung vor fast zwei Jahren angekündigt, die Hamburger U-Bahn-Stationen schneller rollstuhlgerecht umzugestalten. Daraufhin sollten 20 Stationen umgebaut werden. Zwei sind bereits fertig: Kellinghusenstraße und Berliner Tor. Auch die beiden neuen U4-Stationen Überseequartier und HafenCity Universität sind für Rollstuhlfahrer benutzbar. Die übrigen 16 Stationen nimmt die Hochbahn AG nun innerhalb der nächsten zwei Jahre in Angriff.

Mit dem Umbau steigt der Anteil der barrierefreien Stationen in Hamburg auf 63 Prozent. Bisher sind weniger als die Hälfte der Stationen auf Menschen mit Behinderung ausgerichtet. Eine Renovierung mit dem Ziel Barrierefreiheit umfasst den Einbau von Aufzügen und die Teilerhöhung von Bahnsteigen, damit Fahrgäste leichter in die Züge ein- und aussteigen können.

(dpa)

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1 Kommentar

  • Pizzamonster

    Hamburg ist eine schöne und alte Stadt mit einer über 100 Jahre alten U Bahn Traditon.
    Vor 40 Jahren hat keiner sich beschwert wenn er mit dem Kinderwagen die Treppen hoch und runter hoppeln musste. Heute sind wir alle so verwöhnt!
    Hamburg hat ein exellentes Netz von Stadtbussen in denen 2 Rollstühle Platz haben. Wenn ich irgendwo hin will nehm ich eben den Bus!

    16. März 2015 at 15:43

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