Hotelpersonal soll auf Bedürfnisse von Hörgeschädigten geschult werden

„Netzwerk Hören“ will Patiententourismus im Saarland ankurbeln.

Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) (Foto: Dietze/dpa)

Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) (Foto: Dietze/dpa)

Ein „Netzwerk Hören“ soll hörgeschädigte Menschen gleichermaßen auf Behandlungsmöglichkeiten und touristische Angebote im Saarland aufmerksam machen. „Unser medizinisches Angebot im Bereich Hören kann international mithalten“, sagte Saar-Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) am Mittwoch in Saarbrücken. „Jetzt wollen wir es ganz gezielt um eine gesundheitstouristische Perspektive erweitern.“

Geplant sind bei dem Modellprojekt etwa Schulungen für das Servicepersonal in Hotels, damit dieses besser auf die Bedürfnisse von Hörgeschädigten eingehen kann. „Unser Ziel ist die Schaffung einer Servicekette, die von der Indikation über die medizinische Behandlung bis hin zum Urlaub im Saarland alle Bereiche abdeckt“, erklärte Rehlinger. An dem Netzwerk beteiligen sich unter anderem mehrere Kliniken, die Tourismus-Zentrale des Saarlandes und das Wirtschaftsministerium.

(dpa/lrs)

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