IDM-Organisator fordert neue Konzepte für deutsche Schwimmer

Wettkämpfe in Berlin enden mit 47 Weltrekorden – und zeigen, dass unsere Athleten baden gehen könnten.

Matthias Ulm und seine Berliner Schwimmerin Daniela Schulte, von der man allerdings schon vorher wusste, dass sie nach einer Verletzung nicht in Topform in die Wettkämpfe ging (Archivfoto: DRS/Dr. Ralf Otto)

Matthias Ulm und seine Berliner Schwimmerin Daniela Schulte, von der man allerdings schon vorher wusste, dass sie nach einer Verletzung nicht in Topform in die Wettkämpfe ging (Archivfoto: DRS/Dr. Ralf Otto)

Mit insgesamt 47 Weltrekorden sind die 29. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen für Menschen mit Behinderung (IDM) zu Ende gegangen. Sieben weitere Bestmarken kamen am Schlusstag in der Berliner Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark hinzu. „Was wir hier erlebt haben, war in jeder Hinsicht spitze. Die Weltrekordflut zeigt, welches Level im paralympischen Schwimmen erreicht ist“, sagte Organisator Matthias Ulm am Sonntag.

Das deutsche Abschneiden betrachte Ulm kritisch. „Die deutschen Schwimmer können da nur vereinzelt mithalten. Wir müssen uns Gedanken über Konzepte, Strukturen und die Förderung machen“, erklärte Ulm, der auch Trainer des Berliner Schwimmteams ist. In den Finals der Offenen Klasse landeten die deutschen Vertreter nur dreimal auf dem Podest. Ein deutscher Sieg blieb aus.

(dpa)

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