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Ilke Wyludda stößt deutschen Rekord – und verpasst knapp Bronze

Auftakt der Leichtathletik-Weltmeisterschaft der Behinderten in Lyon.

Ilke Wyludda (Archivfoto: Peter Endig dpa/lah)

Ilke Wyludda (Archivfoto: Peter Endig dpa/lah)

Ilke Wyludda hat zum Auftakt der Leichtathletik-WM der Behinderten in Lyon (Frankreich) die Bronzemedaille im Kugelstoßen knapp verpasst. Die 44-Jährige aus Halle an der Saale steigerte am Samstag im dritten Versuch ihre persönliche Bestleistung um 42 Zentimeter und verbesserte damit ihren im Frühjahr aufgestellten deutschen Rekord auf 11,05 Meter.

Am Ende fehlten der Diskus-Olympiasiegerin von 1996 auf den Bronzerang 13 Zentimeter. Die Mexikanerin Angeles Ortiz verteidigte ihren WM-Titel. Die Paralympics-Siegerin wuchtete die Kugel auf 11,43 Meter.

Wyludda musste nach einer Wundinfektion im Dezember 2010 der rechte Unterschenkel amputiert werden. Sie hatte im vergangenen Jahr in London als erste Olympiasiegerin auch an Paralympischen Spielen teilgenommen. In Lyon geht die Ärztin in einer Woche auch im Diskuswerfen an den Start.

(dpa)


Leichtathletik-WM 2013 in Lyon (19.-28.07.2013)
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