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Im Rollstuhl wegen missglückter OP: 90.000 Euro Schadensersatz

Gesundes Hüftgelenk

Ehemaliger Polizist setzt sich vor dem Landgericht Lüneburg durch.

Wegen einer missglückten Hüftgelenksoperation hat das Landgericht Lüneburg am Mittwoch einem Rentner 90.000 Euro Schadensersatz zugesprochen.

Der 70-Jährige aus Altenmedingen war im Dezember 2008 in einer Uelzener Klinik operiert worden und sitzt heute im Rollstuhl.

Der ehemalige Polizist hat nach mittlerweile acht Operationen und einer Infektion mit einem Krankenhauskeim links kein Hüftgelenk mehr.

Weil nur noch die Muskulatur das Gewicht trage, könne er das Bein nur mit 20 Kilogramm belasten, hatte der Mann während des Verfahrens berichtet. Weil kleine Stahlseile mit Antibiotikaperlen alle zwei Jahre ausgewechselt werden müssen, stehen ihm weitere Operationen bevor.

(dpa/lni)

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