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In Bayern sollen auch schwer Sehbehinderte staatliche Unterstützung bekommen

Nach langen Diskussionen löst die CSU ihr bislang nicht umgesetztes Versprechen ein.

Sozialministerin Emilia Müller (Pressefoto: CSU)

Sozialministerin Emilia Müller (Pressefoto: CSU)

Hochgradig sehbehinderte Menschen in Bayern können nach langen Diskussionen nun mit finanzieller Unterstützung durch den Freistaat rechnen. Das Kabinett beschloss am Dienstag in München, dafür ab 2018 jährlich 12 Millionen Euro bereitzustellen.

Bislang erhalten nur Sehbehinderte mit einer Sehkraft von maximal zwei Prozent das sogenannte Blindengeld in Höhe von derzeit 579 Euro. Die Opposition fordert seit Jahren, dass auch schwer sehbehinderte Menschen mit einer Sehkraft zwischen zwei und fünf Prozent eine anteilige Unterstützung bekommen sollen. Das hatte die CSU zwar seit längerem versprochen, aber nie in die Tat umgesetzt – bis jetzt.

„Rund 8500 Menschen in Bayern sind hochgradig sehbehindert und brauchen teure Hilfen zur Bewältigung des Alltags“, erklärte Sozialministerin Emilia Müller (CSU) nun nach der Kabinettssitzung. „Auch sie wollen wir mit einem Sehbehindertengeld unterstützen.“ Die Betroffenen sollen künftig 176 Euro pro Monat vom Freistaat bekommen.

(dpa/lby)

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1 Kommentar

  • Gerhard Raffke

    Und was ist mit den gehörlosen Menschen? Die kriegen nämlich in Bayern gar nichts!!

    29. März 2017 at 06:48

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