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In den eigenen vier Wänden sind viele MSler Faultiere

Studie zu Trainingsmotivation von Menschen mit Multipler Sklerose geplant.

Junges Faultier vermutlich ohne MS in einer Kiste (Foto: CANN)

Junges Faultier vermutlich ohne MS in einer Kiste (Foto: CANN)

Fachleute wollen Multiple-Sklerose-Kranke zu mehr selbstständigem Training in den eigenen vier Wänden ermuntern. „Mehr als die Hälfte der Patienten nutzt das überhaupt nicht“, sagte Professor Christian Haas von der Hochschule Fresenius am Montag in Mainz.

Konzept für Sport und Bewegung

Zusammen mit der Krankenversicherung IKK Südwest und den Landesverbänden der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Saarland und Rheinland-Pfalz soll ein Konzept erarbeitet werden, um Patienten hilfreiche Sport- und Bewegungsmaßnahmen schmackhaft und angenehm zu machen. So sollen sie zu Hause regelmäßiger trainieren, sagte Haas.

An der Studie sollen zunächst mehr als 60 Patienten teilnehmen. Erste Ergebnisse werden bis Herbst 2013 erwartet.

(Für alle, die ROLLINGPLANET noch nicht kennen: Wir fanden das Bild oben einfach nur süß. In unserer Redaktion sind MS-Betroffene, die sich mit dem hier gezeigten Foto selbst auf den Arm nehmen – es handelt sich also ausdrücklich nicht um einen menschenverachtenden Vergleich von Menschen mit Behinderung mit Tieren.)

(dpa)

Multiple Sklerose
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6 Kommentare

  • Andrea Bröker

    Wobei erwähnt werden sollte, dass viele MS-Patienten unter einer Fatigue leiden und es somit für diese kaum realisierbar ist, noch irgendwelche Übungen zu machen. Und ich kann auch verstehen, wenn der eine oder andere schlichtweg keine Lust dazu hat.

    3. Juni 2013 at 18:06
  • TAG Trier

    Allerdings wird langfristig die Fatigue sehr viel besser, wenn man sich zum Sporttreiben überwunden hat. Denn die Muskelkraft lässt schnell nach, wenn man sich „schont“, und sie wird nur langsam wieder aufgebaut. Hat man aber erst Muskelkraft aufgebaut, fallen Bewegungen viel leichter. Deshalb, wann immer möglich, Sport treiben: „If you don’t use ist, you’ll lose it!“

    3. Juni 2013 at 18:21
    • Eva

      Na toll, das gilt doch wieder nur für die MS-light. Hat man die Mukeln gerade aufgebaut, dann kommt auch gleich der nächste Schub und alles ist vernichtet.

      Mein Haushalt ist Training genug.

      4. Juni 2013 at 12:43
  • Andrea Bröker

    Das gilt aber nicht nur für MS-Patienten, das sollten alle Menschen tun, egal ob behindert oder nichtbehindert.

    3. Juni 2013 at 21:18
  • TAG Trier

    Natürlich.

    3. Juni 2013 at 21:20
  • Maria Bleier

    Herr Professor Haas,
    was glauben sie was MSler eigentlich sind? Sabbernde vor sich hin sinierende, halbwache und faule Menschen, die nur darüber nachdenken, was sie ihrer KK, oder dem Staat noch aus dem Rücken leiern können?
    Sicher es gibt immer schwarze Schafe, die gibt es überall !
    Aber diese Aussage, kann ich nicht nachvollziehen!

    8. Juni 2013 at 21:51

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