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InkA: Neues Inklusionsprojekt am Paul-Ehrlich-Institut

Das Bundesinstitut bildet Menschen mit Behinderung aus.

Paul-Ehrlich-Institut in Langen (Hessen)

Paul-Ehrlich-Institut in Langen (Hessen)

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) – das deutsche Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel – engagiert sich eigenen Aussagen zufolge seit 2005 für die Ausbildung behinderter Menschen.

Nun hat die Behörde das „Inklusionsprojekt zur gemeinsamen Ausbildung von Jugendlichen mit und ohne Behinderung“ (InkA) präsentiert, das am 1. August mit einem stark sehbehinderten Azubi (Christian Kutscher, minus 13 Dioptrien) startete. Insgesamt sollen im Rahmen von InkA 13 Menschen mit Behinderung profitieren.

Das PEI, das zu Tierpflegern, Fachinformatikern oder Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste ausbildet, hat sich für Neuland entschieden:

„Wir haben bisher mit vielen jungen Menschen mit Hörbehinderung oder Autismus zu tun gehabt, aber mit Sehbehinderten haben wir noch keinerlei Erfahrungen“, erklärt Annetraud Grote, Projektleiterin des InKA.

Vom UnternehmensForum ermutigt

Träger von InkA ist das UnternehmensForum e.V., das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Arbeitsbedingungen und -möglichkeiten für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Vor vier Jahren trat das Paul-Ehrlich-Institut dem Verein bei.

„Unsere positiven Erfahrungen in der Arbeit mit Schwerbehinderten können und wollen wir auf diesem Weg an andere Betriebe weitergeben“, sagt Grote.

Oft werde Behinderten nicht viel zugetraut, weiß die Juristin, „aber sie haben eine Chance verdient“. Grote schätzt die hohe Integrität, das Bemühen und das Engagement, mit dem die Auszubildenden dem PEI für die gegebene Chance danken. In den vergangenen Jahren seien zehn Auszubildende mit Handicap übernommen worden.

(RP/PM, Foto: Wikipedia/Nina. GNU Free Documentation License)

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