""

Inklusion: Ernüchterung beim Spitzenreiter Bremen

Die Freie Hansestadt nimmt 120 Schüler aus dem normalen Unterricht.

Bremer Stadtmusikanten (Foto: Lisa Schwarz/pixelio.de)

Bremer Stadtmusikanten (Foto: Lisa Schwarz/pixelio.de)

In Bremen besuchen 55 Prozent aller Schüler mit einem Förderbedarf eine Regelschule – damit sind die Norddeutschen bundesweit Spitzenreiter in der Inklusion.

Doch nicht in allen Fällen scheint das gut zu gehen. Die Freie Hansestadt verabschiedet sich laut Radio Bremen teilweise wieder von der Inklusion. Das sei die Erkenntnis aus drei Jahren gemeinsamen Lernens.

Wieder auf ein Förderzentrum

Etwa 120 Kinder mit Förderbedarf lassen sich offenbar nicht im normalen Schulbetrieb unterrichten. Sie sollen deshalb auf ein Förderzentrum an der Fritz-Gansberg-Schule in Schwachhausen wechseln, berichtet Radio Bremen.

Eva_Quante-Brandt_150Eine mögliche Rückkehr in die Regelschule werde jährlich geprüft, erklärte die Bildungsbehörde.

Die dafür notwendige Änderung des Schulgesetzes ist auf den Weg gebracht. Die Inklusion sei damit in Bremen aber nicht gescheitert, sagte Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD, Foto).

Ausführlicher Bericht (Video): Radio Bremen

(RP/RB)

Diesen Artikel teilen:
ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET

Wir sind geil aufs Leben, seriös, oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber in den seltensten Fällen ideologisch: ROLLINGPLANET, Deutschlands führendes Online-Magazin für Behinderte, Senioren und Freunde. ROLLINGPLANET ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Wir freuen uns, wenn Sie via Facebook, Twitter oder per Mail ROLLINGPLANET empfehlen. Mehr Infos: Über uns

KOMMENTAR SCHREIBEN