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Inklusion in der Gesellschaft: „Noch ein langer Weg vor uns“

Inklusionsbeirat und der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung ziehen eine Bilanz 2010 bis 2013.

Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung (Pressefoto)

Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung (Pressefoto)

Der Inklusionsbeirat hat bei einer Konferenz ein Fazit seiner Arbeit 2010 bis 2013 gezogen, heißt es in einer Mitteilung des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung, Hubert Hüppe.

In seiner Rede würdigte der Präsident des Bundessozialgerichts, Peter Masuch, die Arbeit der Staatlichen Koordinierungsstelle, die seit 2008 beim Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen angesiedelt ist: „Die UN-Behindertenrechtskonvention setzt in ihrem Artikel 33 hohe Hürden für die innerstaatliche Durchführung und Überwachung dieses in Deutschland Gesetz gewordenen Übereinkommens. Die Koordinierungsstelle mit ihrem Inklusionsbeirat realisiert 1:1 die gestellten Anforderungen.“

Der Inklusionsbeirat und die ihm zuarbeitenden Fachausschüsse sind der Kern der Staatlichen Koordinierungsstelle. Hier werden Menschen mit Behinderung sowie die breite Zivilgesellschaft in den Umsetzungsprozess der UN-Behindertenrechtskonvention eingebunden. Die Staatliche Koordinierungsstelle stellt somit die Schnittstelle zwischen der Zivilgesellschaft und der staatlichen Ebene dar.

„Inklusion bedeutet mehr“

Hubert Hüppe, dankte laut der Mitteilung den Mitgliedern des Inklusionsbeirates und der Fachausschüsse für ihre Tätigkeit und lobte deren Beitrag bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention: „Die UN-Behindertenrechtskonvention hat unser Denken über die Rolle behinderter Menschen in der Gesellschaft verändert. Inklusion, also echte Teilhabe, hat viele Adressaten und richtet sich nicht mehr nur – wie etwa die Integration – an Menschen mit Behinderungen. Inklusion bedeutet mehr: Alle Lebensbereiche werden so gestaltet, dass alle teilhaben können und alle davon profitieren. Bis Inklusion in der Gesellschaft verankert ist, liegt aber noch ein langer Weg vor uns.“

Die Ausgestaltung der Staatlichen Koordinierungsstelle sei europaweit einmalig und habe Vorbildcharakter. Der Auftrag der Staatlichen Koordinierungsstelle sei die Sensibilisierung der Öffentlichkeit und die öffentliche Bewusstseinsbildung. Die Koordinierungsstelle soll über die UN-Behindertenrechtskonvention und den zugrundeliegenden Inklusionsgedanken informieren.

Den Bericht der Staatlichen Koordinierungsstelle finden Sie hier: PDF-Download

(PM)

Inklusion
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