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„Inklusionsbeobachtung und -begleitung in Baden-Württemberg“ gestartet

Die LAG BW GLGL möchte die Umsetzung der Inklusion, vor allem im Bildungsbereich, kritisch beobachten und begleiten.

Projektleiterin Kirsten Ehrhardt mit ihrem behinderten Sohn Henri (Archivfoto von September 2013: dpa)

Projektleiterin Kirsten Erhardt mit ihrem behinderten Sohn Henri (Archivfoto von September 2013: dpa)

„Inklusionsbeobachtung und -begleitung“ heißt das neue Projekt der Landesarbeitsgemeinschaft Baden-Württemberg „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“ e.V. (LAG BW GLGL). Die auf drei Jahre angelegte Initiative wird aus Fördermitteln der Lechler Stiftung und der Heidehof Stiftung unterstützt.

Die LAG BW GLGL möchte damit die Umsetzung der Inklusion, vor allem im Bildungsbereich, kritisch beobachten und begleiten. Projektleiterin ist Kirsten Ehrhardt, die schon drei Jahre lang als Elternberaterin für die LAG BW GLGL tätig war. Sie sagt:

„Wir werden uns zum Beispiel genau anschauen, wie Schulämter Inklusion öffentlich darstellen, wie sie Eltern über ihr Wahlrecht beraten und wie ernst sie die Aufgabe nehmen, dass Inklusion Aufgabe aller Schulen und Schularten ist. Wir geben den Ämtern Rückmeldungen aus der Sicht und aufgrund der Erfahrungen von Eltern und möchten mit ihnen konstruktiv ins Gespräch kommen.“

Auch die Rolle der Sozial- und Jugendämter bei der inklusiven Beschulung nimmt das Projekt in den Blick. Hierfür nutzt die LAG BW GLGL auch die Erfahrungen ihrer 17 örtlichen Initiativen, ihrer Einzelmitglieder und der vielen Eltern, die sie in den vergangenen Jahren beraten hat.

Parteien und Politiker im Blick

Im Projekt geht es weiterhin darum, wie Inklusion in der Öffentlichkeit und in den Medien dargestellt wird. Auch hier möchte die LAG BW GLGL genau hinschauen. „Nicht alles, was Inklusion genannt wird, ist auch wirklich Inklusion“, so Ehrhardt. Außerdem untersucht die LAG BW GLGL im Rahmen ihres Projektes, was Parteien und Politiker in Baden-Württemberg tun, um Inklusion weiter voranzubringen.

Das Projektteam besteht neben Ehrhardt (Juristin, Journalistin und selbst Mutter eines Sohnes mit Behinderung) Daniela Ehrentraut und Sarah Heizmann, die sie im Büro der LAG BW GLGL unterstützen.

Projektpate ist Gerd Weimer, der ehemalige Landesbehindertenbeauftragte aus Tübingen, mit dem sich das Team regelmäßig austauschen, die Projektschritte reflektieren und weitere überlegen wird.

Das Projekt wird fortlaufend auf der Webseite des Vereins www.lag-bw.de abgebildet sowie auf www.facebook.com/InklusionBW

Kontakt: [email protected]

(RP/PM)

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