Inklusionsfackel erreicht nächste Etappe

In München läuft Behindertenbeauftragte und Schirmherrin Verena Bentele mit.

Die Inklusionsfackel (Foto: Netzwerk Inklusion Deutschland)

Die Inklusionsfackel (Foto: Netzwerk Inklusion Deutschland)

Am morgigen Samstag (16. Mai 2015) kommt die Inklusionsfackel nach München und nimmt bei der Eröffnung des Streetlife-Festivals teil. Start ist um 17 Uhr am Karlsplatz (siehe Infokasten unten). Mit dabei als Läuferin: Verena Bentele, die um 18.15 Uhr die Fackel auf der Bühne vor der Feldherrnhalle an Oberbürgermeister Dieter Reiter überreichen wird. Anschließend gibt es eine Luftballonaktion.

Die Inklusionsfackel ist ein Projekt des Netzwerk Inklusion Deutschland. Sie besucht innerhalb von drei Monaten alle Landeshauptstädte Deutschlands, um bundesweit Inklusionsakteure zu vernetzen. Finale ist am 11. Juli 2015 in Berlin. Schirmherrin ist die blinde Paralympics-Ikone Bentele, die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung ist.

Danach reist die Fackel nach Rom mit Empfang in der Deutschen Botschaft und Audienz beim Papst. In 2016 geht es zu den Paralympics nach Rio und bis 2018 mit Globetrotter Sven Marx um die Welt.

Treffpunkt: Karlsplatz, 17.00 Uhr

Die Strecke: Karlsplatz – Neuhauser Str. – Marienplatz – Weinstr. – Theatinerstr.- Odeonsplatz
Unterwegs: Interessierte Mitläufer/innen können jederzeit einscheren
18.00 Uhr, Odeonsplatz: Eröffnung des Streetlife-Festivals durch Oberbürgermeister Dieter Reiter
18:15 Uhr: Übergabe der Inklusionsfackel an Reiter durch Verena Bentele
18:30 Uhr: Ende bzw. beim Streetlife-Festival bleiben
Weitere Infos: www.netzwerkinklusion.de

(PM)

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3 Kommentare

  • Sandra Kleine

    Sehr interessant: ich muss als Rollstuhfahrerin 3 Stockwerke (inkl. Rollstuhl) getragen werden, um die Abiturzeugnis-Übergabe meines Sohnes miterleben zu dürfen.
    Inklusion funktioniert…nur nicht im Alltag.

    15. Mai 2015 at 13:52
  • Karin Derenthal

    Mein Sohn konnte wegen der Stufen nicht am Konfirmandenunterricht teilnehmen sondern in ein Wohnheim für Behinderte fahren. Gerade von einem Pfarrer würde ich erwarten, dass er den Unterricht (überschaubare Gruppe) für eines seiner Schafe zu ebener Erde organisieren kann und den anderen Schäfchen gleich zeigt, wofür Kirche steht. Äh, stehen sollte. Vielleicht kannst du die Fackel hochhalten, wenn sie dich in den dritten Stock tragen

    15. Mai 2015 at 16:34
  • Wolfsspitz

    Ich sehe hier nur wieder einen relativ sinnlose Aktion. Was bringend den so einen symbolische Geste wie wäre es mal wenn die beteiligten Politiker etwas wirklich hilfreiches machen würden, z.B schon lange überfällige Gesetzesänderungen und Gesetze auf den Weg zu bringen. Aber mit so einer belanglosen Aktion tritt man halt keinem auf die Füße.

    18. Mai 2015 at 23:09

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