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Internationaler Alzheimer-Tag (4): Die Mimik

Pantomime oder mentale Bilder schaffen oft eine große Brücke zum Verstehen.

(Fozo: Gerd Altmann/Hans Braxmeier/pixelio.de)

Betreuen Angehörige Demenzkranke, sollten sie auf so wenig Ablenkung wie möglich achten. Denn oft lasse sich das Befinden des Erkrankten nur noch an Mimik oder Gestik ablesen: „Dazu muss man sehr genau den Gesichtsausdruck beobachten können und sollte nichts nebenbei machen“, erklärt Kommunikationstrainerin Svenja Sachweh, die sich auf das Gebiet der Altenpflege spezialisiert hat. Ungünstig sei es, der Person im Gespräch den Rücken zu kehren.

Wenn Worte nicht mehr helfen

Die Körpersprache sei ein wichtiges Mittel, um Kontakt zu den Erkrankten zu halten. Durch Pantomime oder mentale Bilder schaffe man oft eine große Brücke zum Verstehen, wenn dies über Worte allein nicht mehr möglich sei. Beispielsweise könne es fast unmöglich sein, einen Patienten verbal dazu zu bewegen, ein Bein zum Waschen zu heben. Greife man aber auf den Kinderreim „Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh…“ zurück, entstehe für den Demenzkranken ein Bild, dessen Bedeutung er verstehen könne.

(dpa)

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