IPC-Präsident: „Schwierigste Umstände in Paralympics-Historie“

Zehn Länder, deren Teilnahme auf der Kippe stand, können nun wohl doch in Rio teilnehmen.

IPC-Präsident Sir Philip Craven (Foto: dpa)

IPC-Präsident Sir Philip Craven (Foto: dpa)

Für den Präsidenten des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Philip Craven, stellen die Sommerspiele in Rio de Janeiro die olympische Bewegung der Behindertensportler vor ihre bisher größte Herausforderung. Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Brasilien und deshalb nötiger Einschnitte bei der Organisation sagte Craven am Freitag in Rio: „Niemals zuvor in der 56-jährigen Geschichte mussten wir mit solchen Umständen zurechtkommen.“ Die ersten Paralympics fanden 1960 in Rom statt.

Craven zeigte sich erleichtert, dass die Stadt Rio die Spiele mit 150 Millionen Real (gut 41 Millionen Euro) unterstützen werde. Entscheidend sei nun, rasch an zahlreiche Nationale Paralympische Komitees Zuschüsse für deren Reisekosten nach Rio zu überweisen, sagte Craven. Zehn Länder, deren Teilnahme auf der Kippe gestanden habe, könnten nun doch teilnehmen. Namen nannte er nicht. Die Organisatoren versprachen, dass trotz knapper Mittel alle Wettbewerbe in den 22 paralympischen Sportarten ausgerichtet würden.

(RP/dpa)

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2 Kommentare

  • Petra Rödel-Ebert

    Was für ein Trauerspiel

    20. August 2016 at 15:28
  • Petri+Lehr GmbH

    das ging ja noch mal gut.

    20. August 2016 at 17:13

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