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iPhone & Apps: Hightech ermöglicht Hörgeschädigten glasklaren Klang

Richard Einhorn hantiert mit seinem iPhone, fotografiert von seiner Ehefrau Mirinda

Der Komponist Richard Einhorn macht es vor: Fortschritte in der Audiotechnik eröffnen völlig neue Möglichkeiten für Gespräche in einem lauten Restaurant oder einem Geschäft.

(pte) – Der in New York lebende Komponist Richard Einhorn (60) nutzt für Gespräche normalerweise sein Hörgerät. Er hat aber für schwierige Situationen auch noch ganz andere Ansätze gefunden. In einem lauten Restaurant helfen ihm Kopfhörer und ein iPhone-App, die den Ton verstärkt. Zeitgleich werden Gespräche verarbeitet, um Anrufern problemlos zu folgen.

Für jede Situation gewappnet

„Ich lege das iPhone auf den Tisch und richte es auf denjenigen, der gerade spricht. Bald haben wir alle vergessen, dass das Telefon überhaupt da liegt“, so der Musiker. Die Lösung, die der Komponist gefunden hat, ist laut Jay T. Rubinstein von der University of Washington eine durchaus realisierbare. Einhorn setzt als Mikrofon ein Blue Mickey ein. Eine App, die er nutzt, ist Sound AMP R. Als Kopfhörer kommt bevorzugt Emtymotic hf5 zum Einsatz.

Für jede Hörsituation hat Einhorn eine Lösung gefunden. Verlässt er das Restaurant und will telefonieren, wechselt er vom iPhone zum Hörapparat und hin zu einem weiteren Gerät, das den Ton vom iPhone mittels Bluetooth zum Hörgerät überträgt. Zuhause vor dem TV wechselt er die Geräte nochmals. Eine Telefonspule von Contacta nimmt den Ton über eine einfache Drahtschleife direkt vom Fernseher ab. Damit wird der Ton glasklar.

Keine der Lösungen ist jedoch für alle Situationen perfekt. „Es braucht Zeit und Übung zu lernen, wo was gut funktioniert“, so Einhorn, der Opern, Kammermusik, Liederzyklen, Ballette und Filmmusik komponiert.

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