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Jahrelange Fehltherapie: Gefangen in der eigenen Haut

Nina Meier hat Neurodermitis. Jahrelang versuchten die Ärzte eine Therapie nach der anderen, ohne die Erkrankung zu erkennen. Auch nach der Diagnose blieben teure und schmerzhafte Behandlungen wirkungslos. Dann brachte ein einfacher Rat die Wende.

Autor Benjamin Schulz schildert ein jahrelanges Martyrium:

Kurzärmlige Kleidung war tabu – direkter Hautkontakt im Alltag, etwa mit einem S-Bahn-Sitz, tat zu sehr weh, zudem boten Meiers Arme keinen schönen Anblick. „Das war der Horror“, sagt sie. Die Lehrerin zog Kleidungsstücke nur noch auf links an, weil die Nähte schmerzten. Auch Knöpfe oder Reisverschlüsse waren tabu. Meier trug nur noch Oberteile ihres Vaters, weil enganliegende Kleidung zu stark an ihrer Haut rieb. Ihre Handgelenke musste sie oft komplett verbinden.

Spannender – und vielleicht für viele auch hilfreicher – Artikel über eine Frau, die an Neurodermitis fast verzweifelte, dann aber doch siegte. Erschienen bei Spiegel Online: Artikel lesen

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