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Jetzt auch bei uns zu sehen und anzugaffen: „Push Girls“

Aus den USA rollen vier ziemlich beste Freundinnen im Rollstuhl ins deutsche Fernsehen.

Das sind die Push Girls: Tiphany Adams, Auti Angel, Angela Rockwood und Mia Schaikewitz.

Das sind die Push Girls: Tiphany Adams, Auti Angel, Angela Rockwood und Mia Schaikewitz.

Die US-Reality-Doku „Push Girls“ (was auf Deutsch sinngemäß bedeutet: Mädchen, die sich selbst motivieren) erzählt die „wahre Geschichte“ (sofern bei solch einem Format überhaupt etwas ungeschminkt sein kann) von Angela Rockwood (36), Tiphany Adams (28), Mia Schaikewitz (33) und Auti Engel (42), die gemeinsam ihren Alltag in Hollywood meistern – im Rollstuhl. „Sex and the City“ auf vier Rädern, bezeichnete ROLLINGPLANET dies im Sommer 2012, als in den USA 14 Folgen gesendet wurden.

Sie waren so erfolgreich, dass es dort jetzt bereits in die zweite Staffel geht. Kein Wunder, man muss Behinderte nur schick & glamourös zeigen, dann lassen sie sich auch leicht ertragen – zu den „Undateables“ gehören diese vier besten Freundinnen jedenfalls nicht. Nun sind auch im deutschen Fernsehen zu sehen, wenngleich nur im digitalen Spartenkanal Sixx (gehört zur ProSiebenSat.1-Gruppe). Der zeigt am heutigen Weltfrauentag (8. März 2013) ab 22.20 Uhr die Premiere „Alle gaffen“ und die Fortsetzungen immer dienstags (21.55 Uhr). Der Auftakt der Doku ist auch im Internet zu sehen: http://www.sixx.de/tv/push-girls

Um diese vier Frauen geht es:

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Angela Rockwood („Das Model“)

hatte 2001 einen Autounfall und wachte als Tetraplegikerin auf. Anfangs auf einen E-Rolli angewiesen, kann sie sich inzwischen in einem normalen Rollstuhl fortbewegen – sie glaubt, dass sie das einer Stammzellen-Operation zu verdanken hat. Sie war die dritte Amerikanerin, der embryonale Nervenzellen in die Gehirnregion implantiert wurden.

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Auti Angel („Die Tänzerin“)

ist seit 20 Jahren Paraplegikerin, ebenfalls seit einem Autounfall – verunglückt auf ihrem Heimweg von den Grammy-Awards in New York City. Bei der Verleihung der Musikpreise war die Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin gemeinsam mit Rapper LL Cool J aufgetreten. In „Push Girls“ erzählt sie von ihren Versuchen, ein Kind zu bekommen.

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Mia Schaikewitz („Die Schwimmerin“)

ist seit ihrem 15. Lebensjahr gelähmt aufgrund einer arteriovenösen Malformation (AVM), einer Gefäßfehlbildung, die vor allem im Bereich des Zentralen Nervensystems und des Gesichtsschädels auftritt. Seit jeher ist sie sportbesessen – mied aber seit ihrer Behinderung das Schwimmen, „ihre erste große Liebe“. Die Serie verfolgt ihre emotionale Rückkehr ins Wasser.

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Tiphany Adams („Die Designerin“)

ist seit zwölf Jahren im Rollstuhl. Mit siebzehneinhalb wurde sie Opfer eines betrunkenen Autofahrers, lag anschließend drei Wochen im Koma. „Als ich aufwachte, wusste ich: Wenn ich hier je rauskomme, werde ich mein Leben in vollen Zügen genießen.“

(RP, Fotos: Sixx)

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