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Jetzt können wir uns wirklich auf die Fußball-WM freuen

Gelähmtes Kind soll beim Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft in Brasilien den Anstoß machen.

Eine Animation der Duke University (USA) zeigt ein behindertes Kind beim Anstoß (Foto: Duke University/Medical Center/StudioSaifi)

Eine Animation der Duke University (USA) zeigt ein behindertes Kind beim Anstoß (Foto: Duke University/Medical Center/StudioSaifi)

„Es werden nur ein paar Schritte sein. Aber für die Wissenschaft ist es ein Riesenschritt nach vorne!“ schreibt „Bild“ unter Berufung auf die amerikanische Nachrichtensendung „CBS News“:

„Ein gelähmtes Kind soll mit Roboter-Beinen den symbolischen Anstoß beim Eröffnungsspiel der WM 2014 zwischen Gastgeber Brasilien und Kroatien machen.“

Entwickelt wurden die Gehhilfen von mehreren Universitäten weltweit, unter anderem von der Technischen Universität München. Initiator ist der brasilianische Neurologe Dr. Miguel Nicolelis (52), der mit diesem Projekt auf die Wichtigkeit der Wissenschaft aufmerksam machen wolle.

Zum Bericht von „Bild“

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2 Kommentare

  • Frollein Unverblümt

    Was ein Blödsinn! Finde die Fortbewegung im Rollstuhl äußerst effektiv, wenn nicht gerade irgendwelche Barrieren auftauchen, die man längst hätte entfernen können oder Menschen mich wegen ihrer Barrieren im Kopf wie ein Vollidiot behandeln. Ich kenne keinen Rollstuhlfahrer, der geheilt werden wollte oder gern Roboterbeine hätte. Aber vielleicht kann man ja alle, die aus der Reihe tanzen, zu gut funktionierenden Normalos machen. Die, die man dank der guten Pränataldiagnostik vorher schon aussieben kann, bringt man um. Dann hat man demnächst nicht mehr das Problem, sich auf besondere Bedürfnisse einstellen zu müssen und irgendwelche Wissenschaftler kriegen auch noch Schulterklopfer dafür. Das ist ja großartig!

    8. Januar 2014 at 11:15
  • Mauchle Thea , Zürich

    Frölein Unverblümt, Sie sprechen mir 100%ig aus dem Herzen! (bin Rollstuhlfahrerin und kämofe poltisch aktiv für den Abbau von Hindernissen, aber sie investieren lieber in abstruse Forschung, anstatt uns am öffentlichen Leben teilnehmen zu lassen)

    12. Juni 2014 at 15:01

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