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Jochen Wollmert mit Coubertin-Preis ausgezeichnet

Der Paralympics-Sieger erhält die weltweit höchste Belobigung für faires Verhalten im Sport.

Jochen Wollmert jubelt über Gold in London (Foto: dpa)

Der Deutsche Jochen Wollmert ist vom Internationalen Komitee für Fair Play (CIFP) mit dem „Baron de Coubertin-Award“ ausgezeichnet worden. Der Preis gilt weltweit als höchste Belobigung für faires Verhalten im Sport.

Wollmert hatte bei den Paralympics vergangenes Jahr in London zum dritten Mal eine Goldmedaille im Tischtennis-Einzel gewonnen. Dabei hatte der 48-Jährige seinen Gegnern im Halbfinale und Finale einen umstrittenen Punkt zurückgegeben. Sein Trost für den unterlegenen englischen Endspielgegner war vom Publikum stark applaudiert worden (ROLLINGPLANET berichtete).

Der für den BS Solingen spielende Wollmert war im vergangenen Jahr bereits mit dem Fair-Play-Preis des deutschen Sports sowie als Sportler mit Herz ausgezeichnet worden. Für die internationale Ehrung hatte ihn Phil Craven (England) als Präsident des Intenationalen Paralympic Komitees (IPC) vorgeschlagen, unterstützt vom Mainzer Professor Norbert Müller als CIFP-Vizepräsident.

Nach dessen Angaben soll der Preis im September 2013 im UNESCO-Gebäude in Paris übergeben werden. Dort wird CIFP sein 50-jähriges Bestehen feiern. Als prominentester deutscher Sportler war zuletzt der dreimalige Kanu-Olympiasieger Andreas Dittmer mit dem Coubertin-Preis geehrt worden.

(dpa)

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