""

Kann man sich als Rollstuhlfahrer nirgendwo mehr verstecken?

Der wollte doch bestimmt nur ausbüchsen: Von Hubschrauber mit Wärmebildkamera entdeckt.

Symbolfoto: Suchergebnis durch eine Wärmebildkamera (Foto: Science Center Frankfurt a.M.)

Symbolfoto: Suchergebnis durch eine Wärmebildkamera (Foto: Science Center Frankfurt a.M.)

Heutzutage muss die Polizei ganz schön James-Bond-mäßig drauf sein, wenn sie uns aufspüren will: Neulich bedurfte es eines IMSI-Catchers, um einem unterm Kirschbaum vergammelnden Rollifahrer aufzuspüren, und dieses Mal ist wieder ein modernes technisches Equipment erforderlich.

Die Polizei hat mit einem Hubschrauber und einer Wärmebildkamera einen vermissten Rollstuhlfahrer aus Reichenwalde (Oder-Spree/Brandenburg) aufgespürt. Der geistig- und körperlich behinderte Mann habe sich an einem Feldrand festgefahren, teilte die Polizeidirektion am Montag mit.

Heim ruft Polizei

Sein Fehlen war am Sonntagabend in der sozialen Einrichtung aufgefallen, wo er wohnt. Zunächst hatte das Heim selbst die Suche aufgenommen, später dann aber die Polizei alarmiert, die mit vier Streifenwagen ausrückte.

Nach Stunden wurde der Vermisste schließlich aus der Luft in seinem Rollstuhl schlafend und unversehrt gefunden. Wir lernen: Nicht mal ein Nickerchen darf man sich gönnen, wenn man aus seinem Heim ausbüchsen will.

(RP/dpa)


Klatsch & Tratsch
Diesen Artikel teilen:
ROLLINGPLANET

ROLLINGPLANET

Wir sind geil aufs Leben, seriös, oft fröhlich und ironisch, manchmal schräg, hin und wieder ungerecht, aber in den seltensten Fällen ideologisch: ROLLINGPLANET, Deutschlands führendes Online-Magazin für Behinderte, Senioren und Freunde. ROLLINGPLANET ist ein ehrenamtlich realisiertes Non-Profit-Projekt. Wir freuen uns, wenn Sie via Facebook, Twitter oder per Mail ROLLINGPLANET empfehlen. Mehr Infos: Über uns

KOMMENTAR SCHREIBEN