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Keine geile Sache: Ein Sex-Skandal ohne Fakten

Prostituierten sich Behinderte in der Diakonie Himmelsthür in Hildesheim, weil sie zu wenig Taschengeld bekommen? Alles nur Gerüchte? Staatsanwaltschaft erklärt: Sie hat keine Hinweise auf eine Straftat.

Diakonie Himmelsthür (Foto: Peter Steffen dpa)

Nun gut, der Fall wäre auch mit Fakten keine geile Sache: Im Fall gemutmaßter Prostitution behinderter Bewohner der Diakonie Himmelsthür in Hildesheim hat die Staatsanwaltschaft bislang keine Hinweise auf eine strafbare Handlung. Alle bislang vernommenen Zeugen hätten ihre Informationen nur vom Hörensagen, sagte die Hildesheimer Staatsanwältin Christina Pannek am Montag der Nachrichtenagentur dapd.

Diakonie-Bewohner sollen sich für Geld und Zigaretten prostituiert haben (ROLLINGPLANET berichtete). Auslöser für Medienberichte waren vor allem Angaben des Vaters einer Bewohnerin sowie eines früheren Zivildienstleistenden gewesen. Der heute 21-jährige habe „schwarze Zuhälterlimousinen“ beobachtet, die vor den Wohnanlagen vorfuhren und ihm zufolge bis zu vier Frauen auf einmal mitnahmen.

(dapd/RP)

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