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KfW tut dem USC weh: Nationalspieler Sebastian Magenheim ist weg

Rollstuhlbasketball: Die Frankfurter Mainhatten Skywheelers freuen sich über ihren ersten Neuzugang für die kommende Saison 2012/2013.

Hier noch im USC-Trikot: Sebastian Magenheimer

Sein Lebensmotto lautet: „Was dich nicht umbringt, macht dich stärker!“ Dass man mit dieser Einstellung auch in einer Wolkenkratzer-Metropole überlebt, kann Sebastian Magenheim künftig beweisen: Er wechselt in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga vom USC München zu den Mainhatten Skywheelers.

Ab Oktober beginnt für den 24-jährigen Studenten (Fachrichtung: Management sozialer Innovationen) in Frankfurt a.M. ein halbjähriges Praktikum bei der KfW, der vom Bund und den Ländern getragenen Förderbank der deutschen Wirtschaft.

Aufgrund der großen räumlichen Distanz zum USC München, für den er seit 2004 auf Korbjagd ging, war ein Wechsel zu den Skywheelers für Magenheim die Konsequenz.

Pflichtbewusst sagt er: „Ich freue mich total auf Frankfurt und die Skywheelers. Ich denke, dass ich dort Teil einer tollen Mannschaft sein werde und mich sportlich weiterentwickeln kann.“

Offensiv und defensiv stark

Seine Basketballkarriere startete der mit 3,5 Punkten klassifizierte Forward/Guard vor acht Jahren in München. Die Saison 2007/2008 debütierte Magenheim in der ersten spanischen Liga bei CAI Zaragoza. Vergangene Saison erreichte er mit dem USC München die PlayOffs sowie das DRS-Pokalfinale. Mit einem Durchschnitt von 18 Punkten pro Partie (insgesamt: 325 Punkte und damit neuntbester Scorer) sowie seiner starken Defensivearbeit trug Magenheim maßgeblich zu diesen Erfolgen bei.

In diesem Sommer vertritt der Nationalspieler – der als Hobbys Wasserball, Fahrrad fahren, Restaurantbesuche und Reisen angibt – zusammen mit seinen künftigen Teamkollegen Sebastian Wolk und Andi Kress die deutschen Farben bei den Paralympics in London.

„Das ist sehr, sehr schade für uns“, bedauert USC-Präsident Wolfgang Schäfer den Abgang von Magenheim. „Er ist ein absoluter Topspieler, der letztes Jahr einen Riesensprung gemacht hat und nicht ohne Grund für London nominiert wurde. Wir wünschen ihm alles Gute!“

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