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Klopperei im Altenheim endet tödlich

Aufgeschnappt: Mehr „Lustseuchen“ durch Intimrasur +++ Contergan in Brasilien weiterhin im Einsatz +++ Schwerbehinderte Mitarbeiter „rechnen“ sich +++ Das Mitleid der anderen


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AUFGESCHNAPPT: Was aktuell sonst noch in der Welt passiert, worüber ROLLINGPLANET nicht selbst oder an dieser Stelle nur kurz berichtet


Klopperei im Altenheim endet tödlich

Tragisches Ende einer Klopperei im Seniorenheim: Im oberfränkischen Breitengüßbach ist ein 90 Jahre alter Bewohner an den Folgen einer körperlichen Auseinandersetzung gestorben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, war der Mann am zweiten Adventssonntag mit einem 88-jährigen Mitbewohner aneinandergeraten. Frankfurter Spiegel Online

Mehr „Lustseuchen“ durch Intimrasur

Wer bei der Pflege des Intimbereichs auf die Entfernung von Schamhaaren setzt, holt sich deutlich schneller eine sexuell übertragbare Infektion. Dies haben amerikanische Mediziner herausgefunden. Demnach war das Risiko, sich eine sexuell übertragbare Krankheit einzufangen umso größer, je häufiger die Haare im Intimbereich entfernt wurden. Berliner Zeitung

Contergan in Brasilien weiterhin im Einsatz

Der Skandal geht weiter: Mehr als 50 Jahre nach der Contergankatastrophe werden offenbar weiterhin Menschen mit dem millionenfach verkauften Beruhigungsmittel aus Aachen behandelt, dass zu zahlreichen Missbildungen bei Neugeborenen geführt hatte. In Brasilien wird das Medikament mit dem Wirkstoff Thalidomid offenbar eingesetzt, um damit an Lepra erkrankte Menschen zu behandeln. Stern

Schwerbehinderte Mitarbeiter „rechnen“ sich

In Berlin scheint man zu wissen, dass es sich lohnt, schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Der Restaurantbetreiber und Caterer Frederic Sternitzky hat bereits vor 11 Jahren den ersten schwerbehinderten Mitarbeiter in seinem Betrieb eingestellt. Das hat sich offenbar bewährt. Inzwischen sind sogar fünf von insgesamt elf Mitarbeitern Menschen, die ein Handicap haben. Berliner Zeitung

„Gastroführer“ läuft schleppend

Mit viel Enthusiasmus hatte das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben in Bielefeld das Projekt „Gastroführer für behinderte Menschen“ gestartet. Nach der anfänglichen Euphorie hat sich inzwischen aber Ernüchterung breit gemacht. Denn für die Erfassung „behindertentauglicher“ Lokale in Bielefeld benötigt die ZLS deutlich mehr Unterstützung als bisher. Neue Westfälische

Das Mitleid der anderen

Alles beginnt mit der Diagnose – und mit ihr kommen die Fragen. Wenn das eigene Kind behindert ist, sei das schlimmste das Mitleid der anderen. Eltern erzählen, warum Interesse wichtig ist und aufdringliche Fragen so vernichtend sind. Die Presse.com

Betroffener sieht sich nicht als Opfer

Erstmals hat sich offenbar ein Zeitzeuge gemeldet, der über Arzneimittel-Studien mit hessischen Heimkindern in den 60er Jahren berichten kann. Der heute 67-Jährige hat nach eigenen Angaben 1962 im Marburger Elisabeth-Heim an einer wissenschaftlich begleiteten Polio-Schluckimpfung teilgenommen. Dennoch sieht er sich nicht als Opfer. Frankfurter Rundschau

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