Knochenzement für gebrochene Wirbel

In Jena wird ein Material entwickelt, das insbesondere bei Osteoporose zur Anwendung kommen könnte.

Jenaer Materialwissenschaftler arbeiten an der Entwicklung eines neuartigen Knochenzements für gebrochene Wirbel. Dieser solle vor allem bei Osteoporose, dem altersbedingten Knochenabbau, eingesetzt werden, teilte die Jenaer Universität vergangene Woche mit. Der Zement solle sich den Eigenschaften des heilenden Knochens anpassen und Proteine freisetzen, die gezielt den Knochenaufbau fördern.

Marktreife in vier bis fünf Jahren

Bisher wird zur Fixierung von gebrochenen Wirbeln von den Chirurgen ein Polymer gespritzt, das vom Körper zumeist nicht abgebaut werden kann. Das Forschungsprojekt wird den Angaben zufolge vom Bund mit mehr als einer Million Euro gefördert. Erste Versuche mit Prototypen verliefen bereits vielversprechend. Mit der Marktreife des neuen Knochenzements sei in vier bis fünf Jahren zu rechnen.

Falls Sie nicht so lange warten wollen, machen Sie es doch wie Oneal Ron Morris: Die selbst ernannte Schönheitsärztin injizierte sich 2010 Zement, Mineralöl, Reifendichtmittel und Klebstoff in den Allerwertesten. Sieht doch schick aus, oder?

Oneal Ron Morris nach ihrer Verhaftung im November vergangenen Jahres (Polizeifotos)


(dpa/th)

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