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Kommt jetzt die 40-Stunden-Woche für Blindenführhunde?

Hier kläfft die Gewerkschaft Wuff: Der Vierbeiner muss mehrmals pro Woche ausgelassen mit Artgenossen rennen und toben dürfen.

Bitte nicht stören: Bin im Urlaub (Foto: Gabi Eder/pixelio.de)

Bitte nicht stören: Bin im Urlaub (Foto: Gabi Eder/pixelio.de)

Einen blinden Menschen zu führen, bedeutet für Hunde Arbeit. Wie angestrengt er dabei ist, hängt vom allgemeinen Charakter des Tieres und seiner körperlichen Verfassung ab. Aber auch ein freudig arbeitender Vierbeiner brauche Pausen und Ausgleich, erläutert die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT). Stress erkennt man beim Hund an seinem Verhalten: Er gähnt, leckt sich über die Nase, seine Muskulatur ist angespannt.

Regelmäßige Pausen sind für Blindenführhunde ein Muss

Wie lange ein Blindenführhund konzentriert arbeiten kann, ist unterschiedlich. Bei der Eingewöhnungsphase sollte der Hundeführer sein Tier genau kennen- und einschätzen lernen. Wichtig ist, dass der Vierbeiner mehrmals pro Woche ausgelassen mit Artgenossen rennen und toben darf und auch Kontakt zu anderen Menschen hat, auf die er nicht achten muss.

(dpa)

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