Kompakt: Warum tun sich die Deutschen so schwer mit der Organspende?

Wie rette ich Leben? Wie sicher ist die Feststellung des Hirntodes? 9 Fragen und Antworten. Von Ruppert Mayr

Lebensrettende Spende: Ein menschliches Organ wird transportiert. (Foto: dpa)

Lebensrettende Spende: Ein menschliches Organ wird transportiert. (Foto: dpa)

„Organspenden können Leben retten. Jeder kann durch einen Unfall oder eine schwere Krankheit schon morgen in die Lage kommen, auf ein Spenderorgan angewiesen zu sein.“ Mit dieser eindringlichen Mahnung wirbt Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) bei den Bürgern, einen Organspendeausweis auszufüllen und bei sich zu führen. Denn viele tun sich schwer mit der Vorstellung, dass Ärzte schon in der Phase des Übergangs vom Leben in den Tod ihre Organe für andere schwer kranke Menschen haben wollen.

1. Was ist Voraussetzung für eine Organspende?
2. Wie sicher ist die Feststellung des Hirntodes?
3. Welche Bedingungen muss der Organempfänger erfüllen?
4. Wer vermittelt welche Organe?
5. Was geschah bei den Transplantationsskandalen?
6. Wie haben sich die Spenderzahlen entwickelt?
7. Warum kann man nicht alle Versicherten zu potenziellen Organspendern machen?
8. Wer entscheidet, wenn ich keinen Organspendeausweis habe?
9. Wie bekomme ich einen Spenderausweis?

(dpa)

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2 Kommentare

  • Pflegeperson

    Bei einer Organspende muss man als Spender noch am Leben sein, genau wie bei der Blutspende. Man wird praktisch erst bei Organentnahme ermordet.

    Hirntod gibt es nicht. Viele sind nach Jahren wieder aufgewacht. Das ist die Wahrheit.

    7. November 2016 at 20:02
  • Pflegeperson

    Hab noch eine Buchempfehlung zum Thema: Bis auf den Grund des Ozeans. „Sechs Jahre galt ich als hirntot. Aber ich bekam alles mit“ von Julia Tavalaro

    Leseprobe auf Amazon: https://www.amazon.de/Grund-Ozeans-Sechs-Jahre-hirntot/dp/3451048639

    8. November 2016 at 10:45

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