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Kompakt: Wird die Versorgung psychisch Kranker jetzt endlich besser?

Die oft monatelangen Wartezeiten auf eine Behandlung sollen ab 1. April endlich der Vergangenheit angehören. Was ändert sich sonst noch? Von Ruppert Mayr

Die Zahl der Menschen mit Depressionen steigt weltweit rasant. Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren 2015 rund 322 Millionen Menschen betroffen, 4,4 Prozent der Weltbevölkerung. Das waren gut 18 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. (Foto: Victoria Bonn-Meuser/dpa)

Die Zahl der Menschen mit Depressionen steigt weltweit rasant. Nach einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren 2015 rund 322 Millionen Menschen betroffen, 4,4 Prozent der Weltbevölkerung. Das waren gut 18 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. (Foto: Victoria Bonn-Meuser/dpa)

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Ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland leidet übers Jahr gesehen an mindestens einer psychischen Störung, so eine Untersuchung des Robert Koch Instituts. Die Bandbreite reicht von Angst- und Schlafstörungen über Depressionen und Demenz bis zu Süchten wie Alkohol- oder Magersucht.

Auf der Suche nach einem Psychotherapeuten wird man allzu oft am Telefon vom Anrufbeantworter abgespeist – auch in dringenden Fällen, in denen sich der Patient mit Tötungsgedanken quält. Hat man endlich einen Therapeuten erreicht, wartet man erneut häufig monatelang auf einen Behandlungstermin.

Vom 1. April an wird das Leistungsangebot für psychisch Kranke deutlich verbessert, ohne jedoch die Zahl der Psychotherapeutenpraxen entsprechend aufzustocken. Dazu 6 aktuelle Fragen und Antworten:

1. Was ändert sich für Patienten?
2. Was verbessert sich noch?
3. Wie ist mit einem Notfall umzugehen?
4. Und wenn es dann immer noch keinen Termin beim Therapeuten gibt?
5. Was geschieht in der Sprechstunde?
6. Gibt es für dieses erweiterte Angebot mehr Psychotherapeuten?

(dpa)

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