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Krankenkasse muss Schiebe- und Bremshilfe für behindertes Kind zahlen

Frankfurter Sozialgericht entscheidet zugunsten eines Mädchens und seiner Eltern.

Symbolfoto (Benjamin Thorn/pixelio.de.jpg)

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Behinderte Kinder müssen mobil sein können – nicht nur in der Wohnung. Deshalb muss die Krankenkasse eines sechsjährigen Mädchens, das alleine weder stehen, gehen noch sitzen kann, eine zusätzliche Schiebe- und Bremshilfe zahlen. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Entscheidung des Frankfurter
Sozialgerichts hervor.

Die Eltern des Kindes können den Rollstuhl ihrer Tochter wegen eigener gesundheitlicher Probleme nur eingeschränkt schieben. Sie hatten die 3500 Euro teure Extra-Ausstattung beantragt. Die Kasse, die bereits den speziellen Rollstuhl finanziert hatte, lehnte die Übernahme der Kosten jedoch ab. In seiner Entscheidung argumentierte das Gericht, die Mobilität des Kind müsse nicht nur in der Wohnung, sondern auch außerhalb der Hauses ermöglicht werden.

(dpa)

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