Künftig müssen geförderte Kinofilme barrierefrei sein

Der Deutsche Filmförderfonds (DFFF) ist von Kulturstaatsminister Bernd Neumann um drei Jahre bis 2015 verlängert worden.

Kulturstaatsminister Bernd Neumann (Foto: Bundesregierung)

Neu ist, dass künftig auch sogenannte barrierefreie Fassungen eines Films produziert werden müssen (für Details siehe ROLLINGPLANET-Bericht: Filmförderungsanstalt fasst Grundsatzbeschluss für mehr barrierefreie Filme) „Seh- und hörbehinderte Menschen haben ein Recht darauf, am Kulturgut Film teilzuhaben“, erklärte Neumann heute.

Die Bundesregierung fördert aus dem Fonds seit 2007 die Produktion von Kinofilmen. Der DFFF ist jeweils auf drei Jahre begrenzt und wurde nun zum zweiten Mal verlängert. Bis Ende August 2012 seien Zuschüsse für 580 Filme in Höhe von insgesamt rund 329 Millionen Euro bewilligt worden, teilte Neumann mit.

(dpa)

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