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Laumann: Abschläge bei Erwerbsminderungs-Renten abschaffen

Der Arbeitnehmerflügel der CDU hat vor seinem Bundestreffen am Wochenende die Abschaffung der Rentenabschläge für die 1,6 Millionen Bezieher einer Erwerbsminderungsrente gefordert.

Karl-Josef Laumann, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (Foto: dpa)

Karl-Josef Laumann, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (Foto: dpa)

„Wenn Beschäftigte krank werden und nicht mehr arbeiten können, dann dürfen sie nicht deshalb arm werden“, sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Karl-Josef Laumann der „Westfalenpost“.

Nach Berechnungen Laumanns wird bei fast jeder Erwerbsminderungsrente ein Abschlag von zehn Prozent fällig – das seien im Schnitt mehr als 70 Euro monatlich.

„Auf den Prüfstand“

Wer vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheide, weil er teilweise oder vollständig berufsunfähig ist, müsse wie andere Ruheständler auch für maximal drei Jahre jeweils 0,3 Prozent Abschlag pro Monat von der Rente hinnehmen.

Diese Regelung gehöre für die Erwerbsminderungsrentner „auf den Prüfstand“, drängte Laumann, der auch Vorsitzender der nordrhein-westfälischen CDU-Landtagsfraktion ist. Wer heute erwerbsunfähig werde, bekomme im Schnitt gerade einmal 600 Euro Rente ausbezahlt.

Die CDA kommt an diesem Samstag und Sonntag zu ihrem Bundestreffen in Münster zusammen.

(dpa)

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