Leo-Clubs veranstalten Sommercamp für blinde Jugendliche

Klettern im Hochseilgarten (Foto: Leo-Clubs)

20 junge Teilnehmer aus elf europäischen Ländern nehmen teil. Die Veranstalter wollen unvergessliche Ferien ermöglichen.

Autofahren auf dem Sicherheitsgelände des ADACs, Klettern im Hochseilgarten und Drachenbootfahren: Beim Leo-Blindencamp gehen blinde und sehbehinderte Jugendliche und Erwachsene von 18 bis 25 Jahren auf Abenteuerreise – morgen (13. Juli) geht es los in Klingberg bei Scharbeutz (Kreis Ostholstein). Dies teilte heute eine Sprecherin der Lions Clubs International in Hamburg mit. Immer an der Seite der Teilnehmer sind bis zu sechs ehrenamtliche Helfer der Leos aus dem norddeutschen Raum. Auch Ausflüge nach Dänemark und Husum stehen bis zum 27. Juli auf dem Programm.

20 Teilnehmer aus elf europäischen Ländern nehmen dieses Mal am Sommercamp teil. Jedes zweite Jahr wird das Leo-Blindencamp von den norddeutschen Leo-Clubs organisiert. Die Leo-Clubs sind die Jugendorganisation der Lions Clubs, einer internationalen Wohltätigkeitsorganisation. Die Teilnehmer des Blindencamps zahlen nur eine geringe Eigenbeteiligung. Der Rest wird durch Spenden finanziert.

„Wir freuen uns sehr, den sehbehinderten Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, Dinge selbst zu tun, die für sie im alltäglichen Leben undenkbar wären. Wir Leo-Clubs möchten helfen, neue Wege zu beschreiten und für unvergessliche Sommerferien zu sorgen“, so Felix Köhler, Hauptorganisator und Präsident des durchführenden Vereins Leo-Club Askanier Hamburg.

(RP/dapd-nrd)

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