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Lieber ’ne Rollstuhlschaukel aufstellen als wie ein Streichholz durch die Gegend laufen

Die ehemalige Eiskunstläuferin Katarina Witt hat jetzt wichtigere Sorgen als ihr Gewicht.

Katharina Witt auf dem Weg zur Verleihung des Medienpreises „Goldene Henne“ am 13.10.2017 auf der Neuen Messe in Leipzig (Sachsen). (Foto: Jan Woitas/dpa)

Katharina Witt auf dem Weg zur Verleihung des Medienpreises „Goldene Henne“ am 13.10.2017 auf der Neuen Messe in Leipzig (Sachsen). (Foto: Jan Woitas/dpa)

Seit dem Ende ihrer Karriere kümmert sich die frühere Eiskunstläuferin Katarina Witt (51) nicht mehr so sehr um ihre Figur wie früher. „Als Eisläuferin zählte jedes Gramm. Jetzt zähle ich nicht mehr jedes Gramm und auch nicht jedes Kilo unbedingt“, sagte die Olympiasiegerin der Zeitschrift „Lisa“. „Man muss nicht als Streichholz durch die Gegend laufen“.

Nach ihrem Leben im Leistungssport widmet sie sich inzwischen vor allem einem guten Zweck. „In den letzten Jahren habe ich mich mehr und mehr um meine Stiftung gekümmert, die vor allem Kinder mit körperlicher Behinderung fördert“, sagte Witt. Sie akquiriere dabei vor allem Spenden. „Ich bin emotional immer sehr berührt, wenn wir zum Beispiel eine Rollstuhlschaukel aufstellen können“, erzählte sie. „Wenn dann Dankschreiben kommen und man die Jubelrufe hört – das ist was sehr, sehr Erfüllendes“.

(dpa)

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