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Linke befürchtet Lücken bei Betreuung blinder und gehörloser Kinder

In Mecklenburg-Vorpommern „drohen die bewährten Strukturen zerschlagen zu werden“.

Simone Oldenburg, bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion

Die Linke warnt vor drohenden Lücken in der frühkindlichen Betreuung und Förderung von blinden, gehörlosen und bewegungsbehinderten Kinder.

Bislang seien viele dieser Kinder in den Sonderkindergärten in Güstrow, Neukloster und Neubrandenburg untergebracht oder würden von Fachkräften dieser Einrichtungen regelmäßig besucht.

„Da das Land im Zuge der Verwaltungsreform die Verantwortung für diese besonderen Kitas aber an die Kreise abgibt, drohen die bewährten Strukturen zerschlagen zu werden“, sagte die Linke-Landtagsabgeordnete Simone Oldenburg im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

Die betroffenen Kreise seien bestrebt, die Einrichtungen möglichst schnell an private Betreiber zu übertragen.

(dpa)

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