Linke fordert Investitionsprogramm für mehr Barrierefreiheit in Mecklenburg-Vorpommern

Jährlich drei Millionen Euro nach dem Vorbild „Lieblingsplätze für alle“ in Sachsen?

Schwerin, Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern (Foto: Wikipedia/Ввласенко, CC BY 3.0)

Schwerin, Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern (Foto: Wikipedia/Ввласенко, CC BY 3.0)

Die Linke im Landtag fordert ein Investitionsprogramm für die Barrierefreiheit öffentlich zugänglicher Gebäude. Von 2017 an solle das Land Mecklenburg-Vorpommern dafür jährlich drei Millionen Euro bereitstellen, heißt es in einem Antrag der größten Oppositionsfraktion für die Landtagssitzung in der kommenden Woche.

Als Vorbild für ihre Initiative nennen die Linken das Bundesland Sachsen. Dort gebe es seit 2014 das Programm „Lieblingsplätze für alle“, das Maßnahmen zum Beispiel zur besseren Erreichbarkeit von Arztpraxen und Apotheken für Alte und Behinderte unterstütze. Mit Blick auf die demografische Entwicklung sei solch ein Programm auch für Mecklenburg-Vorpommern ratsam, meint die Linke. Finanziert werden solle es aus Haushaltsüberschüssen. Das Land hat im vergangenen Jahr 220 Millionen Euro mehr eingenommen als es ausgab.

(dpa/mv)

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2 Kommentare

  • Stefan Himbert

    Wir müssen in die Eingliederungshilfe Investieren. Dann investieren wir Barrierefrei.

    1. März 2016 at 20:57
  • Gregor Schlicksbier

    Kämpft doch Erst ums brauchbare Teilhabegesetz Vorher ist alles Flickschusterei

    3. März 2016 at 09:09

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